Reaktionen aus dem Landtag
Anteilnahme nach mutmaßlicher Amokfahrt in Leipzig
05.05.2026 – 02:45 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein 33-jähriger Deutscher tötet bei einer mutmaßlichen Amokfahrt in Leipzig zwei Menschen. Im Sächsischen Landtag reagieren Grüne und Linke mit Bestürzung.
Grüne und Linke haben im Sächsischen Landtag in Dresden den Opfern der mutmaßlichen Amokfahrt in Leipzig ihr Mitgefühl ausgesprochen und den Ersthelfern gedankt. Die Linke fordert zudem, dass der Innenminister zügig über die Ermittlungsergebnisse informiert.
Die Fraktionsvorsitzende der Grünen, Franziska Schubert, und Innenpolitiker Valentin Lippmann erklärten: „Wir sind erschüttert und tief getroffen von den schrecklichen Nachrichten aus Leipzig. Unsere Gedanken sind bei den Familien und Freundinnen und Freunden der Opfer.“ Den Ersthelfern zollten sie Respekt: „Wir danken allen Menschen, die vor Ort Hilfe geleistet haben, für ihren selbstlosen Einsatz bei der Versorgung der Verletzten und der Betreuung von Augenzeuginnen und Augenzeugen.“
Die Grünen äußerten zudem die Hoffnung, dass Polizei und Staatsanwaltschaft die Hintergründe der Tat schnell und vollständig aufklären könnten.
Auch die Linke reagierte mit Bestürzung. Fraktionschefin Susanne Schaper erklärte: „Wir sind bestürzt angesichts der schlimmen Nachrichten aus Leipzig. Wir danken den Ersthelferinnen und Ersthelfern sowie den Einsatzkräften für ihre schnelle Reaktion und sind in Gedanken bei den Menschen, die zu Schaden gekommen sind, sowie den Angehörigen der Toten.“
Den Verletzten wünschte sie eine schnellstmögliche und vollständige Genesung. Zugleich richtete sie eine klare Erwartung an die Staatsregierung: „Wir erwarten, dass der Innenminister zügig über die Ermittlungsergebnisse informiert.“
