Werk in Hannover in Gefahr?

VW-Chef spricht über Schließungen – und lässt aufhorchen

12.07.2026 – 10:41 UhrLesedauer: 1 Min.

Oliver Blume (Archivbild): Der VW-Chef äußert sich zu potenziellen Schließungen. (Quelle: IMAGO/ESDES.Pictures, Bernd Elmenthaler/imago)

Das VW-Werk in Hannover zählt zu den Standorten, die von einer Schließung bedroht sein könnten. Konzernchef Oliver Blume spricht stattdessen Alternativen an.

Die Zukunft des VW-Werks in Hannover führt nach wie vor zu Gesprächsstoff. Nachdem Medien zuletzt berichtet hatten, dass der Standort zu den Werken gehört, die im Zuge eines verschärften Sparkurses auf dem Prüfstand stehen, zeichnet Volkswagen-Chef Oliver Blume jetzt ein anderes Bild.

„Es gibt intelligentere Lösungen, als Werke zu schließen“, sagte Blume der „Bild am Sonntag“. Das Sparprogramm an den deutschen Produktionsstandorten zeige bereits Wirkung. Die Fabrikkosten in Deutschland hätten sich allein im vergangenen Jahr durchschnittlich um 20 Prozent verbessert.

Berichte: Hunderttausende Stellen könnten wegfallen

Blumes Äußerungen folgen auf eine Aufsichtsratssitzung, bei der er einem Medienbericht zufolge mit einem weitergehenden Sparpaket gescheitert sein soll. Nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ stimmten die Vertreter der Arbeitnehmer und des Landes Niedersachsen gegen die Pläne.

Welche Maßnahmen das abgelehnte Sparpaket genau vorsieht, ist bislang nicht offiziell bekannt. Laut „Manager Magazin“ könnten weltweit bis zu 100.000 Stellen wegfallen, die „Bild“ berichtet sogar von bis zu 120.000. Zudem gelten wohl vier deutsche Werke als gefährdet: Hannover, Emden, Zwickau und das Audi-Werk in Neckarsulm.

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