French Open

Djoković gewinnt Rekordmatch in Paris – und zeigt Tanzeinlage


25.05.2026 – 01:08 UhrLesedauer: 2 Min.

Novak Djoković setzt bei den French Open einen weiteren Meilenstein seiner Karriere. (Quelle: IMAGO/Loic Baratoux/imago)

Der Grand-Slam-Rekordgewinner steigert sich nach schwachem Start gegen einen Lokalmatadoren. Nun wartet gleich der nächste Franzose.

Erst die Arbeit, dann das Tänzchen: Tennisstar Novak Djoković hat bei seinem Rekordmatch nach anfänglichen Problemen die Auftakthürde der French Open gemeistert.

Der Serbe besiegte in Paris den Franzosen Giovanni Mpetshi Perricard mit 5:7, 7:5, 6:1, 6:4. Nach dem verwandelten Matchball sorgte Djokovic mit einer Tanzeinlage für Jubel bei den Zuschauern. „Der Körper fühlt sich im Moment ganz gut an, und ich muss das Spiel noch in den Griff bekommen“, sagte Djoković nach der Partie.

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Djoković bestritt zwei Tage nach seinem 39. Geburtstag seine insgesamt 82. Einzel-Teilnahme auf der Grand-Slam-Bühne und stellte damit einen Rekord auf.

„Eine beispiellose Langlebigkeit auf der höchsten Bühne“, stand in einem Post des Turniers bei X geschrieben. In Roland Garros ist der 24-malige Grand-Slam-Turniersieger noch nie in der ersten Runde ausgeschieden.

Boris Becker: „Nun durchs Spielen kommt man wieder zurück“

„Ich finde es richtig, dass er Paris spielt. Nun durchs Spielen kommt man wieder zurück“, sagte Deutschlands Tennisikone Boris Becker, der Djoković jahrelang trainiert hatte, vor dem Match bei Eurosport und begründete: „Weil ich glaube, dass er schon ein bisschen auf Wimbledon schielt, auf die Rasensaison. Da sind meines Erachtens seine Titelchancen am größten.“

Der Favorit tat sich anfangs aber schwer gegen den aufschlagstarken Mpetshi Perricard – nicht nur, weil das Publikum Mpetshi Perricard lautstark unterstützte. Denn der setzte Djoković auch mit seiner Power-Vorhand immer wieder unter Druck.

Erst ab Ende des zweiten Durchgangs übernahm Djoković komplett die Kontrolle über das Match, während sich die Fehlerquote bei seinem Gegner deutlich erhöhte.

Djoković könnte im Halbfinale zu Zverev treffen

Djoković ist nach der verletzungsbedingten Absage von Titelverteidiger Carlos Alcaraz in Paris an Position drei gesetzt. In einem möglichen Halbfinale könnte er auf Deutschlands Topspieler Alexander Zverev treffen, diesen hatte er im Vorjahr in der Runde der besten acht deutlich geschlagen.

Nicht mehr fürchten muss Zverev, der am Sonntagnachmittag gegen Benjamin Bonzi glatt in drei Sätzen in Runde zwei eingezogen war, hingegen Taylor Fritz. Der US-Amerikaner, gegen den der Hamburger zuletzt sechsmal in Folge verloren hatte, unterlag überraschend seinem Landsmann Nishesh Basavareddy.

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