Nach Patzer zum Auftakt

Yamal zaubert bei Tor-Gala: Spanien meldet sich zurück


Aktualisiert am 21.06.2026 – 20:07 UhrLesedauer: 2 Min.

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Video: Saudi-Arabien verzweifelt an Yamal. (Quelle: MagentaTV)

Die „rote Furie“ spielt sich gegen Saudi-Arabien früh in einen Rausch und siegt hoch. Ein Superstar überzeugt sofort – und trifft direkt.

Mit einer eindrucksvollen Vorstellung hat sich WM-Mitfavorit Spanien im Turnier zurückgemeldet. Am zweiten Spieltag der Gruppe H gewann der amtierende Europameister mit 4:0 (3:0) gegeen Saudi-Arabien und zeigte sich nach dem enttäuschenden 0:0 zum Turnier-Auftakt gegen Kap Verde rundum verbessert.

Superstar Lamine Yamal, der erstmals von Anfang an spielte, traf zum 1:0 (10.), Mikel Oyarzabal (21., 24.) und ein Eigentor von Hassan Al-Tombakti (49.) besorgten die weiteren Treffer für eine zeitweise berauscht aufspielende Mannschaft von Trainer Luis de la Fuente.

So lief das Spiel

Vor dem Spiel hatte die Sporttageszeitung „Marca“ mahnend vorgerechnet, dass Spanien bereits seit 289 WM-Minuten ohne Torerfolg sei. Also lieferte Yamal bei seinem ersten WM-Einsatz rechtzeitig sein erstes Tor, um die 300 Minuten gar nicht erst voll werden zu lassen. Oyarzabal setzte sich auf der linken Seite durch, drosch den Ball quer durch den Strafraum – und Yamal musste am hinteren Pfosten nur noch den Fuß hinhalten.

Damit war Yamal zwei Wochen jünger als ein gewisser Lionel Messi bei seinem ersten WM-Tor. Für eine spanische Bestmarke reichte es allerdings nicht. Barça-Teamkollege Gavi, drittjüngster Torschütze der WM-Geschichte, war 2022 bei seinem Tor über ein halbes Jahr jünger als Yamal heute.

1 2 1 1 0 4:0 +4 4
2 1 0 1 0 1:1 0 1
3 2 0 1 1 1:5 -4 1
4 1 0 1 0 0:0 0 1

Spanien präsentierte sich völlig anders als noch gegen Kap Verde. Die Außen wurden ebenso konsequent gesucht wie Abschlüsse. Frei nach dem Motto: Wer nicht schießt, kann nicht treffen. Dachte sich auch Oyarzabel, traf binnen drei Minuten erst aus dem Gewühl nach einer Ecke und anschließend nach einer wunderbaren Kombination, die die Saudi-Abwehr völlig den Überblick verlieren ließ.

Jener Oyarzabal, der nach der ersten Partie noch symbolisch für die spanische Harmlosigkeit stand. Dem 29-Jährigen war in den ersten 30 Minuten des Spiels kein einziger Ballkontakt vergönnt – das hatte es laut Datenanbieter Opta seit Beginn der Aufzeichnung 1966 noch nicht gegeben. Heute war er kurz vor einem Hattrick, traf aber nach einem Fehler von Saudi-Keeper Mohammed Al-Owais nur die Latte (36.).

Schon in der Halbzeit nahm de la Fuente in Oyarzabel und Yamal die beiden neben Dani Olmo bestimmenden Spieler vom Platz – offenbar zur Schonung mit Blick auf das lange Turnier. Der Treffsicherheit Spaniens schadete das nicht, zumal der Gegner unfreiwillig mithalf. Marc Cucurellas Schuss parierte Al-Owais noch, doch der Ball prallte von Al-Tambakti ins Tor. Ein fünfter Treffer von Ferran Torres in der Nachspielzeit wurde nach langer Videoüberprüfung wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt.

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