Abschied im Sommer steht bevor

Bayern-Profi weckt Begehrlichkeiten im Ausland


29.04.2026 – 12:22 UhrLesedauer: 2 Min.

Nicolas Jackson: Der Stürmer steht beim FC Bayern als Leihspieler unter Vertrag. (Quelle: IMAGO/Jürgen Kessler)

Nicolas Jackson steht nach nur einem Jahr schon wieder vor dem Abschied aus München. Zwei Topklubs haben offenbar Interesse.

Im vergangenen Sommer musste der FC Bayern lange Zeit um die Dienste von Nicolas Jackson kämpfen. Als der Angreifer seinen Medizincheck in München absolvierte, wollte Chelsea den Deal kurzfristig platzen lassen. Die Klubs einigten sich auf den letzten Drücker, der Senegalese durfte per Leihe nach München wechseln. Ein langfristiger Vertrag kommt aber wohl nicht zustande.

Im „aktuellen Sportstudio“ verkündete Max Eberl zuletzt, dass die Bayern die ausgehandelte Kaufoption nicht ziehen werden. Diese liegt dem Vernehmen nach bei 60 bis 65 Millionen Euro. Theoretisch könnte der FCB auch ohne die Option mit Chelsea über eine Weiterbeschäftigung von Jackson verhandeln, laut dem Pay-TV-Sender Sky ist dies momentan aber nicht geplant.

Nach aktuellem Stand muss der Angreifer am Saisonende also nach London zurückkehren. Dort steht er noch bis 2033 unter Vertrag. Und trotzdem könnte Jackson schon im Sommer direkt weiterziehen. Dem Bericht zufolge sind mit Juventus Turin und der AC Milan zwei italienische Topklubs am Senegalesen interessiert. Vor allem das Interesse der Turiner sei „sehr konkret“.

Für die Italiener dürfte aber selbst eine Leihe von Jackson nicht günstig werden. Die Bayern haben 16,5 Millionen Euro nach London überwiesen, um den Angreifer für ein Jahr unter Vertrag zu nehmen. Zudem zahlen sie Jackson laut Sky ein Gehalt von zehn Millionen Euro. Im Wert dürfte der Angreifer während seiner FCB-Zeit unterdessen kaum gefallen sein. Als Vertreter von Harry Kane hat er wettbewerbsübergreifend in 30 Spielen zehn Tore erzielt und vier weitere vorbereitet. Damit ist er alle 82 Minuten an einem Bayern-Treffer direkt beteiligt.

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