Wüste Attacke mit Axt und Auto

„Nicht ansprechen“ – Polizei warnt vor diesen Männern


18.06.2026 – 08:04 UhrLesedauer: 2 Min.

Zwei der mutmaßlichen Täter: Einer verfolgte die Opfer mit einer Axt. (Quelle: Polizei)

Vormittags vor dem Bürgeramt: Plötzlich rast ein Auto auf eine Familie zu, eine Person wird verletzt, der Eingang des Amts beschädigt.

Fast anderthalb Jahre nach einer gewalttätigen Attacke vor einem Bürgeramt in Köln fahndet die Polizei öffentlich nach den mutmaßlichen Tätern. Die Beamten haben Fotos der Tatverdächtigen veröffentlicht und warnen die Bevölkerung: Die Gesuchten seien möglicherweise bewaffnet. „Verständigen Sie auf jeden Fall die Polizei und sprechen Sie die Tatverdächtigen nicht an.“

Als Waffen bei dem Angriff am 20. Februar 2025, einem Donnerstag, kamen erst ein Auto und dann eine Axt zum Einsatz. Es geschah vormittags, gegen 10.30 Uhr. Ziel der Attacke war eine vierköpfige Familie, die gerade aus dem Bürgeramt Köln-Nippes kam.

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„Nach aktuellen Erkenntnissen waren auch die Tatverdächtigen zuvor im Amt gewesen“, teilt die Polizei nun mit. Dann gingen sie zum Angriff über.

Schwarzer Peugeot rast auf die Opfer zu

Die Opfer waren gerade in einen Uber-Wagen vor dem Amt eingestiegen, als ein schwarzer Peugeot entgegen der Fahrtrichtung direkt auf das stehende Auto zuraste. Dessen Insassen konnten im letzten Moment aussteigen, heißt es in der Mitteilung der Polizei. „Der Peugeot stieß erst gegen das Uber-Fahrzeug und dann gegen einen der Geschädigten sowie gegen Fahrräder, die an einem Fahrradständer angeschlossen waren.“

Weitere Fotos der Verdächtigen. (Quelle: Polizei)

Der Peugeot kam erst im Eingangsbereich des Bürgeramts zum Stehen. „Teile des Gebäudes, eine Treppe sowie eine Säule wurden beschädigt.“

Mann mit Axt verfolgt die Geschädigten

Dann stiegen mehrere Männer aus dem Peugeot – einer, vermutlich der Beifahrer, verfolgte mit einer Axt die Opfer noch fast zwei Kilometer weit. Dann flüchteten die mutmaßlichen Täter mit zwei Autos.

Die jetzt veröffentlichten Bilder stammen von einem sichergestellten Smartphone. Wer die Verdächtigen auf den Fotos kennt, wird gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 0221 229-0 zu melden. Wer einen der Gesuchten sieht, soll am besten direkt den Notruf 110 wählen.

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