Angebot gilt seit April

Selbst für sechs Euro: Hamburger lassen Billig-Taxis stehen

30.07.2026 – 13:38 UhrLesedauer: 2 Min.

Ein Taxi-Stand an der Elbphilharmonie (Archivbild): Seit April 2026 können Hamburger nachts besonders günstig Taxi fahren. (Quelle: IMAGO/Manfred Segerer)

Für nur sechs Euro können Hamburger nachts per Taxi zur Bahn oder nach Hause fahren. Doch das neue Angebot erreicht bislang nur wenige Menschen.

Hamburgs Sechs-Euro-Taxis finden bislang weniger Fahrgäste als möglich. Das Angebot „Na Huus, to de Bahn“ wird nach Angaben der Verkehrsbehörde und der beteiligten Unternehmen Hansa-Taxi und Freenow by Lyft noch nicht voll ausgeschöpft.

Seit dem 14. April können Hamburger in ausgewählten Randgebieten für sechs Euro ein Taxi zur nächsten Bahnstation oder von dort nach Hause nehmen. Die Fahrten werden abends und nachts über die Apps von Hansa-Taxi und Freenow by Lyft gebucht.

Behörde spricht trotzdem von Erfolg

Trotz der ausbaufähigen Nachfrage bezeichnet die Verkehrsbehörde den Start des Projekts als erfolgreich. Die Verantwortlichen rechnen damit, dass die Zahl der Fahrgäste im Herbst und Winter steigen wird.

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„Huus ist in der breiten Öffentlichkeit bereits bekannt und wird von unseren Fahrgästen ausdrücklich gelobt“, sagte der Vorstand von Hansa-Taxi, Jan Weber. Spätestens im Herbst erwartet er deutlich mehr als 1.000 Fahrten pro Monat.

Auch Suchanfragen in der App von Freenow by Lyft belegten ein Interesse an dem Angebot, erklärte Deutschland- und Österreich-Chef Alexander Mönch. „Die größte Nachfrage gibt es im Norden Hamburgs – dort ist das Bedürfnis nach einer verlässlichen Anbindung an die Bahn am größten.“

Billig-Taxis fahren nachts in Randgebieten

Von Sonntag bis Donnerstag stehen die Sechs-Euro-Taxis in der Regel zwischen 21 und 0.30 Uhr zur Verfügung. Freitags, samstags und an Abenden vor Feiertagen können Fahrgäste sie von 21 bis 5 Uhr buchen.

Das Angebot soll vor allem die Anbindung von Randgebieten verbessern. Es gilt zunächst in ausgewählten Gebieten im Westen, Nordosten und Südosten Hamburgs. Dazu gehören Bahnstationen wie Blankenese, Rissen, Poppenbüttel und Bergedorf. Über eine Ausweitung will die Verkehrsbehörde zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden.

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