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Guardiola-Deal mit Italien droht offenbar zu platzen


23.07.2026 – 13:28 UhrLesedauer: 2 Min.

Pep Guardiola: Der Spanier ist seit diesem Sommer ohne Job. (Quelle: IMAGO/David Blunsden)

Die italienische Nationalelf braucht einen neuen Bundestrainer. Die Hoffnungen waren groß, dass es Pep Guardiola wird. Doch der Deal wackelt.

Wird Pep Guardiola doch nicht Nationaltrainer Italiens? Wie die „Gazzetta dello Sport“ berichtet, wird eine Absage des Spaniers immer wahrscheinlicher. Demnach habe Guardiola seiner Familie versprochen, eine Pause einzulegen, nachdem er sich über Jahre hinweg intensiv seiner Trainerkarriere gewidmet hat. Diese Pause habe für ihn hohe Priorität.

Zudem würden die finanziellen Vorstellungen von Guardiola und dem italienischen Verband (FIGC) auseinandergehen. Die FIGC soll bereit sein, dem Spanier zehn Millionen Euro jährlich zu zahlen, dessen Forderungen seien aber deutlich höher. Von der doppelten Summe ist die Rede. Angesichts von 23 Millionen Euro Gehalt aus seiner Zeit bei Manchester City ein realistisches Detail aus dem Bericht.

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Ein weiterer kritischer Punkt laut „Gazzetta“: Der italienische Fußball steht vor einer weitreichenden Reform. Angesichts von drei verpassten Weltmeisterschaften in Folge und einer Krise im Nachwuchs soll das System drastisch verändert werden. Guardiola soll dabei mit seiner Expertise helfen. Der damit verbundene Aufwand beunruhige ihn aber, heißt es.

Tagelange Verhandlungen in Barcelona

Eine Absage wäre ein herber Rückschlag für Giovanni Malagò, den neuen FIGC-Präsidenten. Dieser hatte zuvor Gespräche mit Guardiola bestätigt. Auch wenn „noch nichts sicher ist“, sei es „richtig und wichtig, einen Dialog zu eröffnen und ihn am Leben zu halten“, sagte Malagò im Podcast „Vivavoce“.

Giovanni Malagò ist seit kurzer Zeit im Amt. (Quelle: IMAGO/Stefano Carofei / Agenzia Sintesi / Avalon)

Am Montag hatten bereits mehrere Medien berichtet, dass der Technische Direktor Paolo Maldini gemeinsam mit Berater Leonardo über drei Tage in Barcelona mit dem Starcoach verhandelt hätte.

Als Alternativen werden weiterhin Andrea Pirlo (bis August 2024 Trainer in Genua) sowie die beiden ehemaligen Nationaltrainer Antonio Conte und Roberto Mancini genannt.

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