„Jeder Idiot behauptet das“

Natascha Ochsenknecht nimmt Jimi Blue wegen Finanzen in Schutz

16.04.2026 – 18:45 UhrLesedauer: 2 Min.

Jimi Blue Ochsenknecht und Natascha Ochsenknecht: Seine Mutter schützt ihn. (Quelle: Thomas Lohnes)

Gegen Jimi Blue Ochsenknecht häufen sich immer wieder Schuldenvorwürfe. Nun meldet sich seine Mutter mit einer klaren Botschaft zu Wort.

Wiederholt tauchen Berichte über mögliche Schulden von Jimi Blue Ochsenknecht auf. Zuletzt hatte seine Ex-Freundin Laura-Marie Geissler den Schauspieler wegen Betruges angezeigt und die Rückzahlung eines Darlehens in Höhe von 12.000 Euro gefordert.

Sein Anwalt hatte am 31. März gegenüber der Nachrichtenagentur spot on news erklärt, dass Laura-Marie Geissler zwar eine Forderung auf Rückzahlung eines Darlehens geltend mache, diese ihr jedoch nicht zustehe. Geissler und Jimi Blue Ochsenknecht seien sich „über eine Aufrechnung der Schuld einig“ gewesen. Von einer Straftat könne daher keine Rede sein. Der Anwalt äußerte zudem die Einschätzung, dass die Ex-Partnerin seines Mandanten „in Wirklichkeit nur um Aufmerksamkeit ringt und daher eine Strafanzeige erstattete“.

Nun hat sich auch Jimi Blues Mutter Natascha Ochsenknecht zu Wort gemeldet. Im Interview mit „Bunte.de“, das am Rande der Präsentation der fünften Staffel der Reality-Show „Diese Ochsenknechts“ geführt wurde, verteidigte die 61-Jährige ihren Sohn. Die Vorwürfe, er begleiche seine Rechnungen nicht, wies sie zurück.

„Jimi tut mir so leid, weil jeder Idiot aus irgendeinem Loch kommt und behauptet, er habe noch offene Rechnungen bei ihm – dabei hat er diese seit Dezember schon bezahlt“, sagte Natascha Ochsenknecht. Jimi Blue schicke ihr alle bezahlten Rechnungen, worauf er „natürlich auch stolz ist“. Auch TikTok-Videos, in denen Frauen behaupteten, er habe etwas nicht bezahlt, ärgerten sie: „Da denke ich mir nur: ‚Haltet doch einfach mal eure Klappe. Ihr macht das nur für die Klicks.‘ Jimi zieht halt Aufmerksamkeit – und das nutzen sie aus.“

Grundsätzlich sieht Natascha Ochsenknecht ihren Sohn auf einem guten Weg. Zugleich bat sie um Verständnis dafür, dass eine Veränderung Zeit brauche: „Aber man kann natürlich auch nicht von ihm verlangen, dass er sich innerhalb eines knappen Jahres um 180 Grad dreht. Der hat so viel hinter sich, das darf man nicht unterschätzen: zwei Beziehungen, die nicht ohne waren, die ihm so viel abverlangt haben. Er war am Schluss leer, kaputt.“ Hinzu käme die Verhaftung im letzten Jahr, seine Zeit im Knast. „Das, was er dort erlebt hat, vergisst er sein Leben lang nicht. Da sind Narben auf seiner Seele, die müssen erst einmal verheilen. Er lächelt nach außen hin alles tapfer weg. Aber ich merke, das alles hat mit ihm was gemacht.“

Jimi Blue Ochsenknecht hatte in der Vergangenheit in Innsbruck vor Gericht gestanden, weil er eine Hotelrechnung in Höhe von knapp 14.000 Euro nicht bezahlt hatte. Am Flughafen Hamburg wurde er festgenommen und saß 23 Tage in Haft. Eine Gefängnisstrafe blieb ihm am Ende erspart. Wie die Tiroler Tageszeitung berichtete, sei die Staatsanwaltschaft Innsbruck mit der Einstellung des Betrugsverfahrens wegen 18.000 Euro jedoch nicht einverstanden und strebe eine Verurteilung an.

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