Nach schwerem Sturz

Mountainbiker per Rettungswinde aus dem Wald geborgen

18.05.2026 – 01:10 UhrLesedauer: 1 Min.

Retter bergen einen Verletzten mit einer Seilwinde: Ein Freund des Mountainbikers hatte die Feuerwehr informiert und die Einsatzkräfte anschließend zu Fuß zur Unfallstelle geführt. (Quelle: Feuerwehr Berlin)

Ein Mountainbiker stürzt am Teufelsberg schwer – das Gelände macht eine normale Rettung unmöglich. Was der Einsatz dann erforderte.

Ein Mountainbiker ist am Sonntagnachmittag iauf einer Strecke nahe dem Teufelsberg in Berlin-Grunewald schwer gestürzt. Ein begleitender Freund alarmierte die Feuerwehr und führte die Retter anschließend zu Fuß zur Unfallstelle, denn das tief im Wald gelegene Terrain war für Fahrzeuge nicht erreichbar, berichtet die Feuerwehr in einer Pressemitteilung. Rund 300 Meter und mehrere Höhenmeter mussten sie überwinden, bevor sie zum Verletzten gelangten.

Vor Ort übernahmen Notarzt und Rettungssanitäter die Erstversorgung des Mannes. Eine Löschfahrzeugbesatzung leistete dabei Unterstützung.

Da der Verletzte nicht auf dem Landweg aus dem Wald gebracht werden konnte, kam ein Rettungshubschrauber mit Rettungswinde zum Einsatz. Notarzt und Sanitäter seilten sich zunächst zum Patienten ab, stabilisierten ihn und verpackten ihn in einen speziellen Bergesack. Anschließend wurden der Verletzte und der Notarzt gemeinsam zum Hubschrauber aufgewinscht und in ein Krankenhaus geflogen.

Insgesamt waren 14 Feuerwehrleute knapp zwei Stunden im Einsatz.

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