Strand-Drama in Kalifornien

Monsterwelle reißt Studentinnen in den Tod


Aktualisiert am 17.06.2026 – 16:30 UhrLesedauer: 2 Min.

Die beiden Studentinnen: Harshita N. wurde 21 Jahre alt, Mahial S. (rechts) 20 Jahre. (Quelle: LinkedIn)

Zwei junge Frauen begeben sich zum Sonnenbaden an einen versteckten Strandabschnitt – dann kommt plötzlich eine große Welle.

In den USA sind zwei junge Frauen bei einem Strandunfall ums Leben gekommen. Das Unglück ereignete sich an einer tückischen Stelle bei Flut im kalifornischen Santa Cruz County.

Medienberichten zufolge waren die beiden Studentinnen am vergangenen Mittwoch durch ein Loch in einem Felsen an einen schwer zugänglichen Strand gelangt. Was dann genau geschah, ist noch unklar. Anfangs hieß es, die 21 Jahre alte Harshita N. und die 20 Jahre alte Mahial S. hätten sich vermutlich zu einem Nickerchen hingelegt und seien dann plötzlich von einer gewaltigen Welle weggespült worden.

Inzwischen gibt es Hinweise, dass sie auch direkt am Ufer gestanden haben könnten, als eine besonders mächtige Welle sie wegriss. Sicher ist laut dem örtlichen Feuerwehrchef indes, dass gerade Flut war, als die jungen Frauen ins Meer gerissen wurden. Das an dem betreffenden Strandabschnitt schnell steigende Wasser führt dazu, dass der „Schlüsselloch“ genannte Zugang durch den Fels fast von einem Moment auf den anderen unpassierbar wird.

„Schlüsselloch“ könnte zur Todesfalle geworden sein

Feuerwehrhauptmann Kyle Breton: „Die Leute gehen durch das ‚Schlüsselloch‘, um einen tollen Tag am Strand zu verbringen. Und plötzlich sind sie abgeschnitten.“

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Als die Notsituation der beiden Frauen bemerkt wurde, war es bereits zu spät. Eine trieb mit dem Gesicht nach unten etwa 20 Meter vom Ufer entfernt im Wasser. Helfer zogen die beiden Opfer noch lebend aus dem Wasser, aber Harshita N. starb bereits kurz nach der Bergung. Um das Leben von Mahial S. kämpften die Ärzte noch mehrere Tage, am Wochenende starb dann auch sie.

Die Stelle, an der die beiden Frauen verunglückten, gilt als äußerst gefährlich. Innerhalb eines Monats seien allein an diesem Abschnitt fünf Rettungseinsätze nötig gewesen.

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