„Nicht verantwortlich für das Kopfkino“

Lola Weippert zeigt sich oben ohne – aus bestimmtem Grund


Aktualisiert am 29.07.2026 – 11:55 UhrLesedauer: 2 Min.

Lola Weippert: Der Moderatorin folgen auf Instagram mehr als 800.000 Menschen. (Quelle: IMAGO/FINLEY MÖRCH)

Lola Weippert liegt oben ohne auf einem Boot und setzt damit ein Zeichen. Die Moderatorin prangert den Hass an, der Frauen für Freizügigkeit entgegenschlägt.

Lola Weippert liegt auf einem Boot, trägt dabei nur eine Bikinihose, ihre Brüste verdeckt sie mit ihren Händen. Die Moderatorin strahlt. Ihr geht es gut, sie genießt den Sommer. Doch der Schnappschuss macht auf etwas Trauriges aufmerksam: auf den Hass, der ihr für ihre Freizügigkeit immer wieder entgegenkommt.

So ist zum Beispiel der Kommentar „Hauptsache, die zeigt wieder Haut“ auf dem Bild zu sehen. „Und nicht vergessen: Immer alles halbnackt filmen! Sonst interessiert es keinen mehr“, schrieb auch ein anderer Follower unter ihren Bildern.

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Dazu schreibt Lola Weippert nun: „Spannend, wie manche Menschen glauben, sie hätten ein Mitspracherecht darüber, wie viel Haut eine Frau zeigen ‚darf‘.“ Das eigentliche Problem sei nicht die Haut, sondern der Blick darauf. „Wir leben in einer Gesellschaft, in der Frauen angestarrt, sexualisiert und für ihren Körper bewertet werden. Und wenn sie sich dann selbstbestimmt anziehen, wie sie möchten, heißt es plötzlich: ‚Die zeigt doch nur Haut für Aufmerksamkeit.'“

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Sie sei nicht verantwortlich für das Kopfkino anderer Menschen. „Wer bei jeder Frau im Top oder Bikini sofort an Aufmerksamkeit denkt, sollte sich vielleicht eher fragen, warum der eigene Blick so darauf fixiert ist. Denn Gaffen ist keine Einladung, sondern eine Entscheidung.“

„Mein Körper ist kein Diskussionsforum. Und ich werde mich ganz sicher nicht kleiner machen oder mehr Stoff anziehen, nur damit sich andere wohler fühlen.“ Ihren Followern rät sie: „Zieh an, worin du dich schön, frei- und wohlfühlst!“

„Ich hätte Menschen keine Klamotten gegeben“

Wiederholt zeigt sich Lola Weippert auf Instagram leicht bekleidet. Mal macht sie im Bikini einen Handstand, mal isst sie oben ohne Weintrauben. Im Podcast „Schön laut“ mit Vanessa Mai sagte sie: „Wäre ich Gott gewesen, hätte ich Menschen keine Klamotten gegeben.“

Zudem erzählte die 30-Jährige: „Wir gehen alle nackt zusammen in die Sauna, springen danach nackt irgendwie in irgendeinen Fluss rein. Das war nie komisch, aber ich habe das Gefühl, dass es für viele ganz groß ist.“

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