Ex-Formel-1-Fahrer
Später Schreck: So lief Mick Schumachers Debüt beim Traditionsrennen
25.05.2026 – 00:32 UhrLesedauer: 2 Min.
Von Position 27 aus ging Mick Schumacher in die „Indy 500“. Was folgte, war ein umkämpftes Rennen – mit ein bisschen Glück.
Mick Schumacher hat bei seiner Premiere bei den legendären Indy 500 einen späten Schreckmoment überstanden und seine Widerstandsfähigkeit bewiesen. Der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher brachte seinen Rennwagen nach 200 aufsehenerregenden Runden und einer Berührung mit der Streckenbegrenzung kurz vor dem Schluss ins Ziel.
Der 27-Jährige war als 27. von 33 Startern in den gefährlichen Motorsport-Klassiker gegangen und verbesserte sich schließlich bis auf Position 18. Den Sieg nach einem Neustart nur fünf Runden vor dem Ende sicherte sich der Schwede Felix Rosenqvist von Meyer Shank Racing.
Embed
Sein Vorsprung in einem atemberaubenden Finish auf David Malukas im Penske betrug am Sonntag nur den Hauch von 0,0233 Sekunden. Es war der knappste Triumph in der langen Indy-500-Historie.
Erster deutscher Fahrer seit 103 Jahren
Schumacher ging als erster deutscher Rennfahrer seit 103 Jahren auf dem berühmten Oval-Kurs an den Start. Nachdem Hollywood-Star Brendan Fraser mit der Grünen Flagge das Rennen vor mehr als 300.000 Fans freigeben hatte, fiel der Deutsche erstmal zurück. Doch der Neuling in der US-IndyCar-Serie ließ sich auch von mehreren Unterbrechungen nach Drehern und Crashs nicht aus der Ruhe bringen.
Acht Runden vor dem Ende schlug auch noch Caio Collet von AJ Foyt Racing mit der rechten Wagenseite in die Mauer ein. Sein demoliertes Auto fing Feuer und schlitterte ins Gras. Der Brasilianer konnte aber mit Hilfe der Stewards wieder aus seinem Wagen steigen und gab mit einem Daumen hoch Entwarnung. Das Rennen wurde kurzzeitig unterbrochen. Schumacher, der beim Team Rahal Letterman Lanigan Racing angestellt ist, brachte seinen Wagen anschließend unversehrt ins Ziel.
Bei der Fahrerpräsentation wurde der frühere Formel-1-Pilot als „aus der Schweiz“ stammend vorgestellt. Immerhin ist Schumacher in der Schweiz geboren. Dann wurde es emotional, als Piloten und Fangemeinde vor den 500 Meilen Kyle Busch gedachten. Der zweimalige Nascar-Champion war nur wenige Tage zuvor im Alter von 41 Jahren gestorben.
