Medizinkonzern investiert
Bauerfeind baut Stammsitz in Zeulenroda aus
Aktualisiert am 21.05.2026 – 16:55 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Thüringer Firma Bauerfeind reagiert auf die hohe Nachfrage nach medizinischen Hilfsmitteln. Bis 2028 fließen rund 100 Millionen Euro in den Stammsitz Zeulenroda.
Bauerfeind, der Hersteller von medizinischen Hilfsmitteln, investiert weitere 50 Millionen Euro in seinen Hauptstandort im ostthüringischen Zeulenroda. Bis Frühjahr 2028 sollen dort Fertigungs- und Lagerhallen sowie ein Funktionsgebäude entstehen, wie das Unternehmen mitteilte. Mit dem Bau des neuen Hallenkomplexes werde Anfang Juni begonnen. Geplant ist ein moderner Campus, zu dem neben einem Mitarbeiterrestaurant und Flächen für Schulungen, Konferenzen und Meetings auch Grünflächen, Promenade und ein Park gehören sollen.
Mit den Investitionen reagiert die Bauerfeind AG nach eigenen Angaben auf die anhaltend hohe Nachfrage nach Bandagen, Orthesen, orthopädischen Einlagen und Kompressionsprodukten. Bereits seit vergangenem September wird am Stammsitz eine neue Energiezentrale gebaut. Parallel dazu wird seit November 2025 das Zentrallager erweitert und modernisiert.
Insgesamt investiere das Unternehmen damit bis Frühjahr 2028 rund 100 Millionen Euro in seinen Thüringer Stammsitz. Vorstandschef Rainer Berthan sprach von einem „langfristigen Bekenntnis“ zum Standort Deutschland und zur Stadt Zeulenroda. Damit würden zugleich bestehende Arbeitsplätze gesichert und weiteres Wachstum ermöglicht.
Bauerfeind beschäftigt nach eigenen Angaben 2.600 Mitarbeiter, davon 1.500 in Zeulenroda. Produktionsstandorte gibt es daneben noch im ostthüringischen Gera sowie im nordrhein-westfälischen Remscheid. Der Jahresumsatz liegt laut dem Unternehmen bei rund 430 Millionen Euro.
