Moderatorin unterbricht Gespräch
Marlene Lufen weint in Liveshow: „Es tut mir leid“
Aktualisiert am 08.05.2026 – 09:20 UhrLesedauer: 2 Min.
Beim „Frühstücksfernsehen“ empfing Marlene Lufen den Schauspieler Harald Krassnitzer zu einem Gespräch. Dessen Geschichte rührte die Moderatorin zu Tränen.
Bei diesem Interview wurde es emotional: Als Marlene Lufen mit Harald Krassnitzer über seine verstorbene Mutter spricht, wird die Moderatorin von ihren Gefühlen überwältigt. Im „Sat.1-Frühstücksfernsehen“ muss sie kurzzeitig um eine Unterbrechung bitten – und entschuldigt sich bei ihrem Team und den Zuschauern für ihre tränenreiche Reaktion.
„Es tut mir leid“, sagt sie mit einem Taschentuch in der Hand, mit dem sie ihre Tränen trocknet und die verwischte Schminke rettet. „Das wollte ich wirklich gar nicht“, beteuert Lufen vor der laufenden Kamera. Zu sehen ist der Ausschnitt aus der „Frühstücksfernsehen“-Ausgabe vom 7. Mai 2026 auch hier in einem Instagram-Video, welches die Redaktion anschließend teilte:
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Hintergrund war ein Gespräch mit Harald Krassnitzer über seine verstorbene Mutter. Diese starb am 14. Februar im Alter von 95 Jahren. Sie litt vor ihrem Tod an Demenz – einer Erkrankung, die Erinnerungen auslösche, Gefühle aber häufig umso stärker hervortreten lasse, berichtete Krassnitzer.
„Das erschütterndste und sich am stärksten verändernde war ich selbst, weil ich ahnungslos war“, sagt er im Gespräch mit Marlene Lufen über die Zeit, in der seine Mutter unter der schweren Krankheit litt und zwischenzeitlich ihren Sohn nicht mehr wiedererkannte. Krassnitzer habe viele Fehler gemacht, weil er sich mit Demenz nicht ausgekannt habe. Es sei höllisch schwer, damit umzugehen. Aber es habe auch schöne Momente gegeben.
So erzählte er etwa die Anekdote eines Spaziergangs mit seiner Mutter: „Meine Schwester und ich haben sie in den Rollstuhl gesetzt und sind raus. Und wenn die Sonne geschienen hat, war sie wie eine Sonnenblume: Sie dreht einfach ihren Kopf ins Licht und empfindet die Wärme und plötzlich brauchst du nichts mehr, weil nur noch eins regiert und das ist die Frage nach der Liebe.“
Dies war der Moment, der Marlene Lufen zu Tränen rührte. Auch ihre Mutter ist an Demenz erkrankt. Lufen machte bereits im November 2024 öffentlich, dass ihre Mutter in einem Pflegeheim betreut werde.
