Er trainierte schon in der Bundesliga

FC Bayern verkündet Abschied von Nachwuchschef


24.04.2026 – 17:14 UhrLesedauer: 2 Min.

Markus Weinzierl: Der 50-Jährige arbeitete unter anderem bereits als Chefcoach von Augsburg, Schalke, Stuttgart in der Bundesliga. (Quelle: IMAGO/Eibner-Pressefoto)

Der FC Bayern stellt sich im Nachwuchsbereich neu auf. Ein ehemaliger Bundesliga-Trainer verlässt den Verein. Er nennt ein neues Ziel.

Im Nachwuchs des FC Bayern wird es zur kommenden Saison eine Veränderung geben. Markus Weinzierl, seit August 2024 Sportlicher Leiter am FCB-Campus, wird den Verein im Sommer verlassen. Die Münchener verkündeten am Freitag, dass der auslaufende Vertrag nicht verlängert wird.

Der 51-Jährige erklärte die bevorstehende Trennung mit einem persönlichen Ziel. „Wir haben einvernehmlich entschieden, meinen auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Es war eine sehr erfolgreiche und schöne Zeit, aber ich möchte wieder als Trainer im Profibereich arbeiten“, wird Weinzierl in der Vereinsmitteilung zitiert.

Als Cheftrainer hat er in der Vergangenheit unter anderem die Bundesligisten Augsburg, Schalke und Stuttgart betreut. Seine bisher letzte Station als Trainer hatte er in der Saison 2022/23 beim 1. FC Nürnberg. Nach nur 13 Spielen trennte sich der Zweitligist von Weinzierl.

Der Übungsleiter nehme „aus den zwei Jahren FC Bayern München sehr viel mit“. Auch dank Vincent Kompany, der den FCB-Talenten immer wieder Einsatzzeit in der ersten Mannschaft gewährt, zog Weinzierl ein positives Fazit: „Zehn Spieler mit Profidebüts in einem Jahr, angeführt von Lennart Karl, machen die Saison 2025/26 für den Campus zu einem sensationellen Erfolg.“

Jenen Aspekt betonte zum Abschied auch Jochen Sauer, Bayerns Direktor Nachwuchsentwicklung. „Markus hat in seiner Zeit in unserer Akademie viele Themen vorangetrieben und hatte mit seinem Wirken einen besonderen Anteil daran, dass wir in dieser Saison so viele Debüts bei unseren Profis gefeiert haben wie nie zuvor.“

Der Nachfolger von Weinzierl steht unterdessen schon fest. In Michael Wiesinger übernimmt ein anderer, ehemaliger Bundesliga-Trainer. Er arbeitete wie sein Vorgänger unter anderem beim 1. FC Nürnberg.

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