Entscheidung gefallen

Interne Spannungen: Vereinsikone legt Amt nieder

24.04.2026 – 11:09 UhrLesedauer: 1 Min.

Claudio Ranieri: Er wurde in Rom geboren. (Quelle: Tess Derry/PA Wire/dpa/dpa-bilder)

Schon länger hing der Haussegen bei der AS Rom schief. Nun kommt es zum Bruch mit einer Vereinsikone.

Claudio Ranieri hat sein Berateramt bei der AS Rom niedergelegt. Wie italienische Medien am Freitag übereinstimmend berichten, fiel die Entscheidung nach internen Spannungen zwischen dem 74-Jährigen und Trainer Piero Gasperini. Auslöser des jüngsten Streits war ein Konflikt nach öffentlichen Aussagen Ranieris zur Spielerwahl und internen Entscheidungsprozessen. Der Verein und sein US-amerikanischer Eigentümer Dan Friedkin stellen sich hinter Gasperini.

Ranieri hatte die Roma im November 2024 als Interimstrainer übernommen und ihn bis zum Saisonende betreut. Im Sommer 2025 wechselte er in die Beraterrolle. Für ihn ist die Trennung von dem Klub seiner Heimatstadt ein unrühmliches Ende seiner dritten Amtszeit. Ranieri stand bereits von 2009 bis 2011 sowie 2019 an der Seitenlinie des Tabellensechsten der Serie A und gilt in Rom als Vereinsikone.

Mit Ranieris Abgang gewinnt Rom-Trainer Gasperini weiter an Einfluss. Gleichzeitig bleiben zentrale Fragen zur sportlichen Leitung und dem Aufbau eines neuen Kaders für die nächste Saison offen. Auch die Zukunft von Sportdirektor Frederic Massara ist unklar. Über eine mögliche Rückkehr von Francesco Totti in einer neuen Rolle beim Verein wird diskutiert.

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