Brutale Tat auf Spielplatz

Mann ersticht Frau vor ihren drei Kindern


18.06.2026 – 14:36 UhrLesedauer: 2 Min.

Absperrungen an einem Spielplatz (Symbolbild): Die Tat geschah in der Öffentlichkeit. (Quelle: Jan Scheunert / Imago Images)

Eine Frau ist mit ihren Kindern auf einem Spielplatz. Plötzlich hält ein Auto, ein Mann steigt aus – und sticht offenbar schweigend zu.

Nach der Bluttat im Kreis Kaiserslautern hat die Staatsanwaltschaft Details zu Opfer und Täter bekannt gegeben und erklärt, wie die tödliche Messerattacke ablief. Demnach befand sich eine 37 Jahre alte Mutter am Dienstagnachmittag mit drei ihrer vier Kinder auf einem öffentlichen Spielplatz im 1.200-Ort Linden, als ihr getrennt lebender Ehemann in einem Auto vorfuhr.

Laut Staatsanwaltschaft ging der 40-Jährige auf seine Ehefrau zu und verletzte sie mit einem Messer tödlich am Hals. Die Staatsanwaltschaft hebt hervor, dass er dies offenbar weitgehend wortlos getan habe: „Nach dem jetzigen Stand der Ermittlungen kam es unmittelbar vor dem Messerangriff nicht zu einer verbalen Auseinandersetzung“, heißt es in der Mitteilung.

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Nach der Tat habe sich der Mann selbst so schwer mit dem Messer am Hals verletzt, dass er zu Boden ging. So habe ihn die alarmierte Polizei vorgefunden. Er sei in ein Krankenhaus gebracht worden, wo er sich weiter befinde.Dem 40-Jährigen wird Totschlag vorgeworfen. Er konnte sich laut Staatsanwaltschaft bisher nicht äußern, da er nicht vernehmungsfähig ist.

Mann durfte Frau nicht sehen – und hatte Sorge vorläufig verloren

Auch zur Vorgeschichte veröffentlichte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag Details: Demnach hatte das Familiengericht Kaiserslautern dem 40-Jährigen Ende März durch eine einstweilige Anordnung verboten, seine Ehefrau zu kontaktieren. Insbesondere durfte er die eheliche Wohnung nicht betreten.

Das Amtsgericht hatte außerdem beschlossen, dass seine elterliche Sorge vorläufig ruht. Grund dafür war, dass er in der Wohnung einen Suizidversuch unternommen hatte, psychische Probleme hatte und sich in einer psychischen Ausnahmesituation befand.

Das Paar hatte vier Kinder. Das vierte befand sich zur Tatzeit zu Hause. Die Kinder sind nun bei Verwandten.

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