Wenige Wochen vor der Wahl

Linke führt in Berlin – Wegner-Effekt bleibt aus


Aktualisiert am 05.08.2026 – 08:22 UhrLesedauer: 2 Min.

Elif Eralp: Sie ist Spitzenkandidatin der Linken in Berlin. (Quelle: Bernd von Jutrczenka/dpa/dpa-bilder)

Trotz des Rücktritts des Regierenden Bürgermeisters stagniert die CDU in Berlin. Die SPD fällt in der neuen Umfrage vor der Berlin-Wahl ab.

Eineinhalb Monate vor der Abgeordnetenhauswahl in Berlin führt die Linke in einer neuen Umfrage das Parteienfeld an. Laut dem Meinungsforschungsinstitut Civey, das im Auftrag des „Tagesspiegel“ rund 3.000 Berlinerinnen und Berliner befragt hat, kommt die Partei derzeit auf 21 Prozent und liegt damit vor der CDU. Deren Werte bleiben nach dem Rückzug des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegner (CDU) unverändert.

In der aktuellen Wahlumfrage zur Berlin-Wahl 2026 folgen die AfD und Grüne dicht dahinter, die SPD fällt klar zurück. FDP und das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) müssten nach aktuellem Stand um den Einzug ins Abgeordnetenhaus bangen.

Im Vergleich zur Civey-Erhebung Anfang Juli steigert die Linke ihren Stimmenanteil um zwei Punkte von 19 auf nun 21 Prozent. Sie liegt damit allein an der Spitze und setzt sich vom übrigen Parteienfeld ab.

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Neue Umfrage vor der Berlin-Wahl 2026: CDU stagniert

Die Berliner CDU verharrt wie schon Anfang Juli in der neuen Umfrage bei 19 Prozent und bleibt damit hinter der Linken zurück. Trotz Kai Wegners Rückzug als Regierender Bürgermeister lässt sich aus den Zahlen kein kurzfristiger positiver Effekt für seine Partei ablesen. Der neue Spitzenkandidat Stefan Evers konnte bei den Befragten bisher keine neuen Akzente setzen.

Auf Platz drei folgt die AfD mit 18 Prozent, einem Punkt mehr als im Juli. Direkt dahinter liegen die Grünen mit unveränderten 17 Prozent. Deutlich abgeschlagen steht die Berliner SPD da. Sie verliert einen Punkt und kommt nur noch auf zwölf Prozent.

FDP und BSW erreichen jeweils nur drei Prozent und würden damit aktuell an der Fünfprozenthürde scheitern und den Einzug ins Abgeordnetenhaus verpassen. Für die Erhebung hat Civey zwischen dem 20. Juli und dem 3. August rund 3.000 Personen in Berlin befragt.

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