IT-Sicherheitsvorfall

Notebooksbilliger warnt Kunden nach Cyberangriff


16.10.2026 – 16:41 UhrLesedauer: 1 Min.

Notebooksbilliger: Der Onlineshop rät seinen Kunden, ihre Kontoauszüge zu prüfen. (Quelle: Dreamstime/imago)

Der Elektronikhändler Notebooksbilliger meldet einen Angriff auf seine IT-Systeme. Welche Daten betroffen sein könnten und worauf Kunden jetzt achten sollten.

Der Onlinehändler Notebooksbilliger hat Kunden per E-Mail über einen Cyberangriff auf seine IT-Systeme informiert. Wie der IT-Blog „Borncity“ berichtet, könnten dabei Kundendaten abgeflossen sein, bei manchen auch die Bankverbindung.

Nach Angaben des Händlers geht es um E-Mail-Adressen und möglicherweise auch um Namen und Anschriften. Hat ein Kunde beim Einkauf mit seiner Bankverbindung bezahlt, könnte auch seine IBAN betroffen sein. Passwörter seien nach aktuellem Stand nicht betroffen. Kreditkartendaten speichere das Unternehmen grundsätzlich nicht.

Der Händler nennt weder den Zeitpunkt des Angriffs noch die betroffenen Systeme oder die Zahl der Betroffenen. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen externe Fachleute eingeschaltet, die Datenschutzaufsicht informiert und Strafanzeige erstattet. Die Untersuchungen dauern demnach an.

Worauf Kunden jetzt achten sollten

Notebooksbilliger warnt seine Kunden vor gefälschten E-Mails, SMS und Anrufen. Betrüger könnten sich dabei als Händler, Bank, PayPal oder Behörde ausgeben. Passwörter, PINs und TANs frage das Unternehmen niemals ab. Links und Anhänge in verdächtigen Nachrichten sollten Kunden nicht öffnen.

Wegen der möglicherweise betroffenen Kontodaten rät das Unternehmen außerdem, die Kontoauszüge in den kommenden Monaten regelmäßig zu prüfen. SEPA-Basislastschriften lassen sich innerhalb von acht Wochen ohne Begründung zurückgeben. Fehlt eine gültige Einzugsermächtigung, gilt eine Frist von bis zu 13 Monaten.

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