Trotz Lichtblick

„Wir brauchen euch jetzt“: Katzencafé in Not

Aktualisiert am 11.10.2026 – 05:47 UhrLesedauer: 2 Min.

Katze im Katzencafé (Symbolbild): Das Braunschweiger Lokal aus dem Magniviertel hat ein neues Zuhause. (Quelle: via imago-images.de/imago)

Das Katzencafé im Magniviertel kämpft um seine Zukunft. Die Betreiber haben bereits eigenes Geld investiert. Nun kommt ein weiteres Problem hinzu – aber auch ein Lichtblick.

Das Café „Katzenzeit“ im Braunschweiger Magniviertel kämpft weiter ums Überleben. Nachdem die Betreiber bereits Anfang der Woche finanzielle Schwierigkeiten öffentlich gemacht haben, schildern sie nun, wie ernst die Lage tatsächlich ist. Auch mit ihrem Vermieter gibt es offenbar Probleme.

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„Wir haben monatelang privat Geld zugeschossen, mehrere Jobs angenommen und jedes Minus selbst aufgefangen“, schreibt das Team auf Instagram. Doch die hohe Miete, Tierarztkosten und weitere laufende Ausgaben könnten die Betreiber inzwischen nicht mehr alleine stemmen.

Vermieter will keine Katzen mehr in den Räumen

Hinzu kommt nach Angaben des Cafés ein weiteres Problem: „Unser Vermieter möchte keine Katzen mehr in den Räumen.“ Weshalb der Eigentümer die Tiere nicht mehr dulden möchte, geht aus dem Beitrag nicht hervor. Eine Stellungnahme des Vermieters liegt nicht vor.

Immerhin gibt es einen Lichtblick: Das Team hat nach eigenen Angaben bereits einen neuen Standort gefunden. Wo sich dieser befindet, verraten die Betreiber bislang nicht.

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Allerdings kostet auch der geplante Umzug Geld. Neben der Kaution müssten Umbau und Renovierung der neuen Räume finanziert werden. Deshalb bittet das Café um Spenden. Auf der Plattform Gofundme sollen insgesamt 20.000 Euro zusammenkommen. Wird das Ziel bis zum 18. Oktober nicht erreicht, soll das bis dahin gesammelte Geld nach Angaben der Betreiber den Katzen zugutekommen

Katzencafé eröffnete erst im Januar

Für Betreiberin Lily steht damit ein lang gehegter Traum auf dem Spiel. Mehr als zehn Jahre hatte sie von einem eigenen Katzencafé geträumt, wie sie der Braunschweig-Redaktion von t-online vor der Eröffnung erzählte. Im Januar 2026 verwandelte sie schließlich ihren bisherigen Matcha-Laden am Magnitor in das Café „Katzenzeit“.

Mehrere Katzen leben dort und bewegen sich frei zwischen den Gästen. Das Konzept soll Gastronomie und Tierschutz miteinander verbinden. Allerdings verlief der Start nicht reibungslos: Kurz nach der Eröffnung gab es Kritik an Einrichtung, Küche und Service. Im März musste das Café zudem wegen eines Wasserschadens vorübergehend schließen.

Nun hofft das Team auf Unterstützung aus Braunschweig. Neben Spenden könnten auch Besuche und das Teilen des Aufrufs helfen. „Jeder Euro, jedes Teilen und jeder Besuch hilft uns, diesen besonderen Ort für Braunschweig und unsere Katzen zu erhalten“, schreiben die Betreiber.

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