Durchwachsene Leistung
Das denkt Nagelsmann über Sané
15.06.2026 – 14:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Leroy Sané bleibt auch im 13. Turnierspiel seiner Karriere ohne Tor. Der Bundestrainer betont dennoch positive Aspekte.
Beim WM-Auftakt gegen Curaçao hat Deutschland 7:1 gewonnen – doch Leroy Sané hat dabei zwei Großchancen vergeben. Für den 30-Jährigen ist es kein neues Bild: In 13 Turnierspielen für die Nationalmannschaft ist ihm noch kein Tor gelungen.
Bundestrainer Julian Nagelsmann stellte sich nach dem Spiel in Houston hinter seinen Flügelstürmer. „Bei Leroy ist erstmal die Bewertungsgrundlage, wie viel investiert er im Spiel. Er hat sehr viel investiert, er war fleißig in allen Umschaltsituationen. Er war viel dabei, offensiv wie defensiv“, lobte der Bundestrainer. Zu einer der vergebenen Großchancen ergänzte Nagelsmann: „Er hat bei dem Abschluss ein bisschen Pech, aber der war auch nicht so einfach.“
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Sané selbst zeigte sich gelassen. „Ich mache mir da keinen Stress. Wir haben viele Tore geschossen, darum ging es. Für mich geht es an erster Stelle darum, dass wir gewinnen. Ich hoffe, dass das erste Tor bald kommt“, so der Nationalspieler.
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Dass Sané überhaupt in der Startelf stand, verdankt er zwei verletzten Profis: Serge Gnabry und Lennart Karl fallen aus. Hinweise auf einen Wechsel auf der offensiven rechten Seite gab Nagelsmann nicht. Als mögliche Alternativen stehen Jamie Leweling, Maximilian Beier und Assan Ouédraogo bereit oder eine Rotation mit Deniz Undav im Sturmzentrum und Kai Havertz auf der Außenbahn.
Sanés Turniergeschichte reicht zurück bis zur EM 2016. Bei den Europameisterschaften 2021 und 2024 blieb er ohne Wirkung. Bei der WM 2022 stoppte ihn eine Verletzung. Für die WM 2018 hatte ihn der damalige Bundestrainer Joachim Löw bereits in der Vorbereitung aussortiert. In 77 Länderspielen traf er 17 Mal, kein Tor davon in einem Turnier. Am Samstag trifft Deutschland in Toronto auf die Elfenbeinküste (ab 22 Uhr im t-online-Liveticker).
