Berliner Schauspieler
Jürgen Vogel spricht erstmals über den Tod von Luna Jordan
20.10.2026 – 03:28 UhrLesedauer: 2 Min.
Monatelang hatte sich Jürgen Vogel nicht öffentlich geäußert. Nun wendet er sich in einem Video an die Fans von „Jenseits der Spree“ – und erklärt, warum er so lange gewartet hat.
Der in Berlin lebende Schauspieler Jürgen Vogel hat sich in einem Facebook-Video erstmals seit dem Tod seiner Serienkollegin Luna Jordan öffentlich zu Wort gemeldet. Die Schauspielerin war am 13. Mai 2026 im Alter von 25 Jahren gestorben.
In dem Video erklärt Vogel, warum er so lange geschwiegen habe. Er finde, „dass viele Dinge auch privat sind und etwas, was nicht so einfach ist, darüber zu sprechen.“ Gleichzeitig wollte er einem möglichen Missverständnis entgegenwirken: „Ich wollte aber auch nicht, dass der Eindruck entsteht, dass wir das alles so aus unserem Herzen und unserem Leben streichen. Das ist auf keinen Fall der Grund.“ Jeder trauere auf seine eigene Weise, betont der 58-Jährige.
Videobotschaft von Jürgen Vogel zum Auftakt der neuen Staffel
Vogel versteht seine Worte nicht als rein persönliche Stellungnahme, sondern als Stimme des gesamten Teams. Er sagt: „Ich möchte nur sagen, und da glaube ich spreche ich für alle, die mit Luna zusammengearbeitet haben, dass wir natürlich alle Luna ganz doll vermissen. Von Herzen.“ Der Tod der jungen Kollegin sei „ein riesen Einschnitt für uns als Mensch, vor allem weil wir ja nun mal sechs Jahre mit Luna verbringen durften und wir sie einfach sehr, sehr vermissen.“
Vogels Videobotschaft fiel mit dem Start der sechsten Staffel von „Jenseits der Spree“ zusammen. Die Auftaktfolge „Kontrollverlust“ zeigte das ZDF am 16. Oktober. Sie begann mit einer Texttafel: „In liebevoller Erinnerung an Luna Jordan.“ Es war Jordans letzter Auftritt als Stella, die Filmtochter von Vogels Figur Robert Heffler. Die Rolle verlässt die Serie, indem Stella zu einer Reise nach Südamerika aufbricht. Jordan hatte die Figur seit dem Serienstart 2021 gespielt. Derzeit dreht das Team bereits die siebte Staffel.
Familie äußert sich nicht zur Todesursache von Luna Jordan
Jordans Berliner Agentur Players hatte im Mai unter Berufung auf die Familie mitgeteilt, die Schauspielerin sei „plötzlich und unerwartet“ gestorben. Zur Todesursache äußerte sich die Familie nicht.
Bekannt war Jordan unter anderem aus dem „Polizeiruf 110“, der Serie „Euphorie“ und dem Drama „Fuchs im Bau“, für das sie 2022 den Österreichischen Filmpreis erhielt. Ab Freitag (23. Oktober), ist sie noch einmal in einer ZDF-Produktion zu sehen: In der sechsteiligen Serie „Wake Up“ spielt sie Emilia, eine junge Frau, die während einer Angsttherapie eine ungewöhnliche Erfahrung macht. Die Serie hat jüngst beim Filmfest München den Bernd Burgemeister Fernsehpreis als beste TV-Serie gewonnen und steht ab 10 Uhr in der ZDF-Mediathek bereit. Der Sender ZDFneo strahlt sie ab dem 28. Oktober um 21.45 Uhr aus.
Für die Beatles-Serie „Hamburg Days“ war Jordan als Fotografin Astrid Kirchherr vorgesehen. Diese Rolle übernimmt nun Lea Drinda.
