Ärger rund um erstes WM-Spiel
Iran-Star wütet: „Das ist ein Desaster“
16.06.2026 – 12:29 UhrLesedauer: 1 Min.
Nach dem 2:2 gegen Neuseeland muss Iran Los Angeles sofort verlassen. Kapitän Taremi macht dafür nicht nur den eigenen Verband verantwortlich.
Irans Kapitän Mehdi Taremi hat nach dem WM-Gruppenspiel gegen Neuseeland in Los Angeles scharf kritisiert, unter welchen Bedingungen seine Mannschaft beim Turnier antritt. Der Stürmer von Olympiakos Piräus beklagte fehlende Unterstützung durch den eigenen Verband – und richtete auch Vorwürfe an die Fifa.
Noch am Dienstagabend musste die Mannschaft die Rückreise ins mexikanische Tijuana antreten. Für den Dienstagvormittag sei ein Regenerationstraining vorgesehen gewesen. Laut SID sagte Taremi: „Erst dann sollten wir nach Tijuana aufbrechen.“ Stattdessen wurden die Iraner zur sofortigen Abreise aufgefordert.
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Die Gesamtumstände seien ein „Desaster“, erklärte Taremi. „Wir haben unser Medienteam nicht, wir haben unseren Verbandspräsidenten nicht, auch Teile vom Staff, die so wichtig sind für uns.“ Bei einer WM müsse man sich gut auf das nächste Spiel vorbereiten können. „Das ist nicht für uns und den Fußball“, sagte er.
Auch an die Fifa richtete Taremi Kritik: „Die Fifa könnte uns mehr helfen.“ Er berichtete zudem, dass Fifa-Präsident Gianni Infantino in der Kabine der Iraner gewesen sei – diesem seien aber auch die Hände gebunden. Taremi: „Natürlich will er uns helfen. Aber es geht auch um andere Dinge.“
