Viele Städte betroffen
Amtliche Warnungen – hier ist die Hitze besonders gefährlich
Aktualisiert am 21.06.2026 – 09:33 UhrLesedauer: 2 Min.
Zum Start des meteorologischen Sommers warnt der Deutsche Wetterdienst vor Extremwetter in weiten Teilen des Landes. Es ist mit starker Hitze zu rechnen.
Der Deutsche Wetterdienst hat am Sonntag für weite Teile Deutschlands eine amtliche Hitzewarnung herausgegeben und warnt gleichzeitig vor teils unwetterartigen Gewittern,. Die erneuten Hitzewarnungen gelten mehrheitlich bis Sonntag, 19 Uhr. Südlich von Hannover wird eine starke Wärmebelastung erwartet. Es ist der dritte Tag der Warnsituation aufgrund der anhaltenden Hitzewelle in Deutschland.
Mit einer zusätzlichen Belastung aufgrund verringerter nächtlicher Abkühlung ist insbesondere im dicht bebauten Stadtgebiet zu rechnen, unter anderem in Berlin, Düsseldorf, Dresden, München oder Stuttgart. Aber auch kleinere Städte sind betroffen: etwa Potsdam, Hildesheim, Mainz, Wiesbaden oder die NRW-Städte Neuss, Siegen, Recklinghausen, Gladbach und viele mehr.
- 36 Grad – und es wird noch heißer: Wetterkarten für jeden Tag der Hitzewelle
- Wetter: DWD warnt vor Unwetter und Starkregen – Warnstufe Rot in sechs Kreisen
Unwetter und Gewitter am Sonntag
Auf der Unwetterseite warnte der DWD bereits für die Nacht zum Sonntag im Westen vor Gewittern mit Starkregen um 20 Liter pro Quadratmeter, kleinkörnigem Hagel und stürmischen Böen um 70 km/h. Für den Sonntagmorgen wird vor starken Gewittern gewarnt. Am Sonntagvormittag sollten die Gewitter von West nach Mitte ziehen. Ab Mittag rechnet der DWD vor allem in der östlichen Mitte mit heftigem Starkregen, Hagelkörnern von bis zu drei Zentimetern und orkanartigen Böen um 100 Kilometer pro Stunde.
Das Wetter forderte am Wochenende bereits erste Konsequenzen. Bei einem Blitzeinschlag während eines Sportfestes im baden-württembergischen Rastatt wurden am Samstag neun Menschen verletzt. Eine junge Frau Anfang 20 erlitt dabei schwere Verletzungen. Im ostfriesischen Moormerland musste ein Zeltlager mit rund 300 Kindern wegen eines Unwetters geräumt werden.
Auswirkungen der Hitzewelle
Ein Festival südlich von Flensburg mit rund 5.000 Besuchern wurde ebenfalls evakuiert; 13 Menschen erlitten dabei leichte Verletzungen. Hitzebedingte Straßenschäden traten unter anderem auf der A13 in Brandenburg und der A1 in Schleswig-Holstein auf.
