Nach Huthi-Angriff

Ölpreis steigt auf rund 107 Dollar

14.09.2026 – 07:57 UhrLesedauer: 1 Min.

Ölpumpen (Symbolbild): Die zunehmenden Spannungen in der Golfregion sorgen für Sorgen um die weltweite Energieversorgung. (Quelle: IMAGO/Westlight/imago)

Die wichtigsten Handelswege für Öl und Gas geraten zunehmend unter Druck. Während die Straße von Hormus faktisch blockiert ist, eskaliert auch die Lage am Roten Meer.

Angesichts der weiter zunehmenden Spannungen in der Golfregion sind die Ölpreise erneut deutlich angestiegen. Der Preis für ein Fass der Nordseesorte Brent legte am Montagmorgen um 2,8 Prozent zu und lag bei 107,54 Dollar pro Barrel. Der Preis für die US-Sorte WTI stieg um 2,3 Prozent auf 102,34 Dollar. Die Verschärfung der Lage schürte zu Beginn der Woche die Sorge um mögliche Störungen der weltweiten Energieversorgung.

Seit Februar dieses Jahres sind die Öl- und Gasmengen auf dem Weltmarkt infolge des im Februar von den USA und Israel begonnenen Iran-Krieges deutlich verknappt. Zum einen greift Teheran regelmäßig US-Stützpunkte und Energieinfrastruktur in den mit den USA verbündeten Golfstaaten an. Überdies ist die für den Öl- und Gastransport wichtige Straße von Hormus faktisch blockiert.

Eskalation weitet sich aus

Mit der Meerenge Bab al-Mandab im Roten Meer steht zudem eine weitere wichtige Transportroute zunehmend unter Druck: Die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz im Jemen teilte am Freitag mit, die Kontrolle über die Meerenge übernommen zu haben. Zudem schloss Saudi-Arabien vorübergehend die wichtige Ost-West-Pipeline nach Huthi-Drohnenangriffen. Das Land unterstützt im Jemen die gegen die Huthis kämpfenden Regierungstruppen.

Am Sonntag flog Saudi-Arabien nach Huthi-Angaben mehr als 50 Angriffe auf Stellungen der Miliz binnen 24 Stunden. Zuvor hatten die Huthis nach eigenen Angaben einen Armeestützpunkt in dem Königreich mit Drohnen und Raketen angegriffen.

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