Zudem rechnet der DWD in verschiedenen Regionen von Deutschland mit Gewittern. Laut der Experten ist am Vormittag vor allem zwischen Ostfriesland und Schleswig-Holstein mit schweren Gewittern zu rechnen. Später bestehe die Unwettergefahr vor allem in der Osthälfte Deutschlands und vereinzelt im Westen. Lokal seien sogar „extreme Unwetter“ möglich.

Während Hitzewelle: Schwimmbad muss wegen Wassermangel schließen

10.37 Uhr: In der Stadt Mülheim an der Ruhr in Nordrhein-Westfalen musste ein Schwimmbad Samstag eineinhalb Stunden früher schließen als geplant. Wie der Instagram-Kanal „Liebesmühlheim“ schreibt, war der Grund ein „akuter Wassermangel“. In der gesamten Stadt sei der Wasserdruck deutlich schwächer als gewöhnlich.

Eine Fontäne in einem Schwimmbecken (Symbolbild): Ein Bad in NRW musste wegen Wassermangel frühzeitig geschlossen werden. (Quelle: Vladimir Wegener/imago)

Beim Picknick mit seiner Familie: Sechsjähriger ertrinkt

10.21 Uhr: Ein sechsjähriger Junge ist am Samstag im Rhein-Herne-Kanal in Herne ertrunken. Das bestätigte ein Sprecher der Bochumer Polizei am Vormittag. Das Kind habe während eines Picknicks mit seiner Familie am Herner Meer gespielt und sei dann nicht mehr aufzufinden gewesen.

Ein Mitarbeiter der Schleuse des Kanals sei auf die Suche nach dem Jungen aufmerksam geworden und habe die Einsatzkräfte alarmiert. Wie die Polizei mitteilte, wird nun zum näheren Hergang des Badeunfalls ermittelt.

Massive Hitzeschäden: Leipzig stellt Straßenbahnbetrieb ein

9.38 Uhr: Aufgrund von Hitzeschäden fahren bis zum frühen Montagmorgen in Leipzig keine Straßenbahnen. Das teilte der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) mit. Zunächst hatten die LVB den Betrieb nur bis in die Nacht zum Sonntag eingestellt, der Zeitraum wurde jetzt verlängert.

Die hohen Temperaturen sorgten demnach an vielen Stellen im Netz dafür, dass Fugenmasse für Asphalt und Beton in Weichen und Schienen lief und dort verklumpte. Ein sicherer Straßenbahnbetrieb sei derzeit nicht möglich, hieß es.

Die Straßenbahn in Leipzig kämpft mit massiven Hitzeschäden: Der Betrieb wurde bis zum Montag eingestellt. (Quelle: Heiko Rebsch/dpa)

Rekordzahl an Rettungseinsätzen wegen extremer Hitze

9.17 Uhr: Die extreme Hitze hat den Rettungsdienst in Dresden an seine Belastungsgrenze gebracht. Mit 318 Rettungsdiensteinsätzen innerhalb von 24 Stunden verzeichnete die Feuerwehr am Samstag den bislang einsatzstärksten Tag des Jahres. Üblicherweise seien es an einem Samstag zwischen 200 und 250 Einsätze.

Nach Angaben der Feuerwehr wurden rund 18 Notfälle anhand der Schilderungen der Anrufenden als möglicherweise hitzebedingt eingestuft. Dabei handelte es sich vor allem um Kreislaufprobleme, Schwindel und Dehydrierung. Ob die Hitze tatsächlich die Ursache gewesen sei, lasse sich auf Grundlage der Notrufabfragen jedoch nicht abschließend beurteilen.

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