Gluthitze am ersten Wochenende

Filmnächte rüsten sich mit Duschen und neuen Regeln


Aktualisiert am 24.06.2026 – 19:15 UhrLesedauer: 2 Min.

Blick auf die Filmnächte am Elbufer, davor ein Thermometer, das die 40 Grad geknackt hat (Bildmontage): Wegen der extremen Temperaturen wurde eine Veranstaltung nach hinten verschoben.

Blick auf die Filmnächte am Elbufer, davor ein Thermometer, das die 40 Grad geknackt hat (Bildmontage): Wegen der extremen Temperaturen wurde eine Veranstaltung nach hinten verschoben. (Quelle: imago)

Bis zu 40 Grad stellen die Filmnächte am Elbufer vor eine Belastungsprobe. Die Veranstalter reagieren mit gelockerten Einlassregeln und einem verschobenen Start.

Von den vergangenen Filmnächten sind vor allem die prallvollen Konzerte in Erinnerung geblieben – mit noch mehr Zaungästen auf Elbwiesen und Brücken. Trotzdem blickt einer der Geschäftsführer, Matthias Pfitzner mit gemischten Gefühlen zurück: „Letztes Jahr war kein so gutes Kinojahr – dafür war das Wetter zu durchwachsen.“

Und schon wieder wird das Wetter zur Herausforderung. Gleich am ersten Wochenende sagen Meteorologen bis zu 40 Grad für Dresden voraus. „Das Hitzethema treibt uns alle um“, sagt Pfitzner beim Pressegespräch am Mittwoch.

Geschäftsführer Matthias Pfitzner beim Pressegespräch am Mittwochnachmittag. (Quelle: t-online)

Hitzewelle in Dresden: „Checker Tobi“ startet zwei Stunden später

Am deutlichsten trifft die Hitze die ausverkaufte Familienshow von Tobi Krell – bekannt als „Checker Tobi“ – am Samstag. Statt um 16 Uhr beginnt die Open-Air-Show erst um 18 Uhr. „Da ist es immer noch heiß, aber die UV-Strahlung deutlich geringer“, sagt Pfitzner.

Bei dem Extremwetter teilt sich der Kinderstar den klimatisierten Backstage-Raum mit den Sanitätern. „Falls wir Hitzegeschädigte haben, können wir sie in einen klimatisierten Raum bringen“, so der Geschäftsführer weiter.

Wassernebelduschen und gelockerte Einlassregeln bei Mark Forster

Damit es gar nicht so weit kommt, bauen die Veranstalter Wassernebelduschen nahe der Elbe auf. Wie im vergangenen Jahr können Besucher zudem am Bierwagen Wasser nachfüllen. Auch die Einlassregeln ändern sich: Besucher dürfen verschlossene PET-Flaschen bis zu einem Liter mitbringen – bisher war nur ein halber Liter erlaubt.

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Diese Neuerungen gelten bereits ab dem ersten großen Konzert mit Mark Forster am Freitagabend. Anders als bei „Checker Tobi“ steht beim ersten großen Konzert allerdings kein klimatisierter Raum bei medizinischen Notfällen bereit. „Da haben wir Zelte auf der Wiese aufgebaut, und da wird es warm sein: drinnen wie draußen“, sagt Pfitzner.

Für das Wochenende hat der Veranstalter zusätzliches Sanitätspersonal bestellt. Ob die Verstärkung rechtzeitig kommt, ist noch offen – am Wochenende finden zahlreiche Veranstaltungen in Dresden statt.

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