Wilde Verfolgungsfahrt
Mann flüchtet mit Tempo 200 vor der Polizei
11.08.2026 – 11:02 UhrLesedauer: 2 Min.
Das war gefährlich: In Braunschweig lieferte sich ein Autofahrer eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. Zeitweise beschleunigte er auf mehr als 200 km/h.
Ein 24-Jähriger hat sich in Braunschweig eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei geliefert. Auf der A39 bei Salzgitter gelang es den Beamten schließlich, den Raser zu stoppen. Das teilte die Polizei am Dienstag mit.
Demnach wollte eine Streifenwagenbesatzung am Samstag gegen 22.30 Uhr einen Opel Astra auf der Wolfenbütteler Straße kontrollieren. Der Fahrer soll die Haltezeichen missachtet und dann beschleunigt haben, so die Polizei. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf.
Während der Flucht soll der 24-Jährige riskant und rücksichtslos gefahren sein. Dabei soll er andere Verkehrsteilnehmer gefährdet haben, so die Polizei. Ein Unfall sei nur durch das umsichtige Verhalten eines anderen Autofahrers verhindert worden.
Der Mann soll seine Flucht über die A39 Richtung Salzgitter fortgesetzt haben. Dabei soll er zeitweise mehr als 200 km/h gefahren sein, so die Polizei. An der Anschlussstelle Salzgitter Thiede hielt er auf dem Seitenstreifen an. Die Beamten stellten ihn.
18-Jähriger muss in Jugendarrestanstalt
Nach ersten Ermittlungen besitzt der 24-Jährige keine Fahrerlaubnis. Zudem konnte er keinen Eigentumsnachweis für das Auto erbringen. Die Polizei stellte den grauen Opel Astra sicher.
Im Auto saßen drei weitere Personen im Alter von 14, 17 und 18 Jahren. Der 18-jährige Mitfahrer war zur Festnahme ausgeschrieben. Die Beamten brachten ihn in eine Jugendarrestanstalt.
Gegen den 24-Jährigen wird nun wegen Fahrens ohne Führerschein, Gefährdung des Straßenverkehrs und Teilnahme an einem illegalen Autorennen ermittelt. Die Polizei sucht Zeugen. Autofahrer, die während der Verfolgungsfahrt gefährdet wurden oder denen der graue Opel Astra auffiel, werden gebeten, sich unter Telefon 0531/476 3515 zu melden.
