10 bis 20 Meteore pro Stunde

Sternschnuppen-Nacht in München: Hier sieht man sie am besten


22.04.2026 – 11:20 UhrLesedauer: 2 Min.

Eine Sternschnuppe leuchtet vor der Milchstraße am Himmel (Archivbild): Vor allem im Alpenvorland sind sie besonders gut zu beobachten. (Quelle: Matthias Balk/dpa)

Die sogenannten Lyriden gehören zu den bekanntesten Meteorströmen. Um den 22. April erreichen sie ihr Maximum. Wer Glück hat, kann die Sternschnuppen in München sehen.

Ein Sternschnuppen-Regen in München: Das könnte es in der Nacht um den 22. April geben. Denn an diesem Datum erreichen die sogenannten Lyriden jedes Jahr ihr Maximum. Dabei handelt es sich um Staubteilchen eines Kometen. Wenn diese die Erde kreuzen, verglühen die Partikel in der Atmosphäre – und zu sehen sind Sternschnuppen. In München stehen die Chancen am Mittwochabend gut, das besondere Ereignis am Himmel beobachten zu können.

Wer also sein Glück versuchen und die verglühenden Partikel am Himmel bestaunen möchte, hat nach Monduntergang die besten Chancen dazu. Meteorologe Andreas Machalica von wetter.com prognostiziert rund 20 Sternschnuppen pro Stunde. Auch wenn dies nicht ganz so viel sei, wie bei den Perseiden im August, bestehe hier ein „Überraschungspotenzial“. Denn: „In den vergangenen Jahren gab es deutlich mehr Sternschnuppen der Lyriden zu sehen.“

Lyriden heißen die Sternschnuppen deshalb, weil sie aus Richtung des Sternbilds Lyra kommen. „Dieses Sternbild liegt am Abend zunächst tief am Osthimmel, steigt in der zweiten Nachthälfte dann allerdings deutlich nach oben, weshalb wir da deutlich bessere Chancen haben, Sternschnuppen zu sehen“, sagt Machalica. Zudem gehe gegen 2 Uhr nachts der Mond unter, weshalb es bis zum Morgengrauen dunkel bleibe und man viele Sternschnuppen sehen könne.

Wer die Chancen auf die Sternschnuppen-Sichtung erhöhen will, braucht optimale Bedingungen. Neben dem Monduntergang sowie einem klaren Himmel eignen sich außerdem exponierte Flächen außerhalb Münchens, da die Lichtverschmutzung innerhalb der Stadt die Sichtung erschweren kann.

Deshalb eignen sich etwa die Isarauen, das Münchner Umland oder das Alpenvorland ideal dazu, um in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag möglichst viele Sternschnuppen beobachten zu können. Zudem empfiehlt es sich, großflächig in den Himmel zu schauen.

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