2. Bundesliga

Bei Reese-Rückkehr: Hertha schlägt dezimierte Wolfsburger


Aktualisiert am 07.11.2026 – 22:51 UhrLesedauer: 3 Min.

Weiter souverän Tabellenführer der 2. Bundesliga: Hertha BSC. (Quelle: Andreas Gora/dpa)

Der VfL Wolfsburg gerät gegen Hertha BSC früh in Unterzahl. Der Hauptstadtklub schlägt vor der Pause doppelt zu – und Rückkehrer Fabian Reese hat nur eine auffällige Aktion.

Aus Berlin berichtet Nikolaus Ralle

Hertha BSC hat Ex-Spieler Fabian Reese die Rückkehr in die Hauptstadt vermiest und den VfL Wolfsburg im Topspiel der 2. Fußball-Bundesliga mit 2:1 (2:0) geschlagen. Die Wolfsburger, bei denen der vor der Saison von Berlin in die Autostadt gewechselte Reese bei jedem Ballkontakt lautstark ausgepfiffen wurde, gerieten in der 22. Minute nach einer Notbremse von Cleiton in Unterzahl. Kurz vor der Pause nutzten die Gastgeber das für einen Doppelschlag durch Oluwaseun Adewumi (43.) und Deyovaisio Zeefuik (45.+2).

Kurz nach Wiederanpfiff kamen die Wolfsburger durch Kento Shiogai (47.) zwar noch einmal heran, für mehr reichte es aber nicht mehr. Rückkehrer Reese hatte in der 2. Minute mit einem sehenswerten Distanzschuss die Latte getroffen, blieb ansonsten aber weitestgehend unsichtbar.

Durch den Sieg ist die Hertha mit 31 Punkten weiter souverän Tabellenführer der 2. Liga, sieben Punkte trennen sie vom Tabellenzweiten Nürnberg. Wolfsburg liegt mit 19 Zählern auf Rang vier.

So lief das Spiel

Hertha-Trainer Stefan Leitl veränderte seine Startaufstellung im Vergleich zum 3:0-Auswärtssieg am vergangenen Spieltag nur auf einer Position, Deyovaisio Zeefuik startete anstelle von Julian Eitschberger auf der Rechtsverteidigerposition. Bei Wolfsburg verzichtete Trainer Tobias Strobl im Vergleich zum Sieg beim VfL Osnabrück gänzlich auf Wechsel in seiner Startformation.

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Reese gab den ersten Torschuss der Partie ab (1. Minute). Und nur eine Minute später scheiterte der Wolfsburger nach einem Konter und feinem Abschluss an der Latte.

Hertha hatte danach zwei gefährliche Aktionen. Adewumi setzte sich an der Seitenlinie durch und seine scharfe Hereingabe wurde in höchster Not von Wolfsburg-Kapitän Arnold entschärft (5.) Linksverteidiger Pedersen zielte nach einer Umschaltsituation nur knapp am Tor vorbei (8.).

In den nächsten Minuten beruhigte sich die Partie ein wenig, fast alles spielte sich im Mittelfeld ab. Dann war Hertha-Stürmer Sebastian Grønning auf einmal durch. Cleiton konnte seinen Gegenspieler nur mit einer Notbremse stoppen (20.). Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck entschied zunächst auf Elfmeter, nach Ansicht der Videobilder verwies er Cleiton jedoch des Platzes, da das Foul außerhalb des Strafraums stattgefunden hatte.

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