„Ich weiß nicht, was mir fehlt“

Sorge um DDR-Star: Helga Piur liegt im Krankenhaus


17.04.2026 – 08:17 UhrLesedauer: 2 Min.

Helga Piur: Die Schauspielerin befindet sich aktuell im Krankenhaus. (Quelle: POP-EYE/Ralf U. Heinrich/imago)

Ende März erlitt Helga Piur einen Zusammenbruch. Die Schauspielerin sorgt sich um ihre Gesundheit – zeigt sich aber auch optimistisch.

Mit der Arztserie „Zahn um Zahn“ feierte Helga Piur in den Achtzigerjahren Erfolge. Als Sprechstundenhilfe „Häppchen“ wurde die damals 46-Jährige zum Zuschauerliebling. Seitdem sind mehr als 40 Jahre vergangen. Helga Piur ist mittlerweile 86 Jahre alt und nicht mehr als Schauspielerin aktiv. Aktuell kämpft sie mit gesundheitlichen Problemen.

„Es geht mir im Moment nicht gut. Ich bin im Krankenhaus. Die Situation ist gerade mehr als kompliziert. Ich weiß nicht, was mir fehlt“, erzählt Helga Piur dem Magazin „Superillu“. Die Schauspielerin erlitt Ende März einen Zusammenbruch, hatte Herzrasen. „Ich fühlte mich mehr als elend, hatte plötzlich keine Kraft mehr, es ging mir schlecht.“

Helga Piur kam ins Krankenhaus. „Mein Körper hat mir einfach meine Grenzen aufgezeigt“, sagt sie. Aus ihrem Umfeld heißt es, die Lage sei ernst, aber nicht lebensbedrohlich. Sie habe stark abgenommen und sei „zu dünn“, wie sie selbst sagt.

Doch der DDR-Star leidet nicht nur körperlich. „Es ist für mich schwer zu ertragen, dass ich plötzlich nicht mehr kann, wie ich will. Ich war immer kraftvoll, habe mich um andere gekümmert. Aber dabei habe ich mich leider selbst vergessen.“

Die vergangenen Jahre waren für Helga Piur von Verlusten geprägt. Ihr zweiter Ehemann, Regisseur Günter Stahnke, starb 2018 im Alter von 90 Jahren an Krebs. Die beiden hatten 44 Jahre lang zusammengelebt.

„Wir haben alles miteinander geteilt, stundenlang über Gott und die Welt geredet“, sagte sie kurz nach seinem Tod der „Superillu“. „Stahnke war so ein intelligenter Mann, auch wenn unsere Ehe sicherlich nicht immer einfach war, weil wir beide sehr extrovertiert und impulsiv waren.“ Bilder ihres Mannes stehen noch heute überall im Haus, täglich zündet sie Kerzen für ihn an.

Auch ihr erster Mann, Gert Andreae, war mit 47 Jahren an Krebs gestorben. Mit der Zeit verlor sie immer mehr Freunde und Weggefährten. „Jedes Mal, wenn mich wieder ein lieber Mensch verlassen hat, war ich unendlich traurig. Wie gerne würde ich mit meinem Mann und meinen Freunden noch einmal über die guten alten Zeiten sprechen?“, sagt Helga Piur.

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