Lange Sperren für Spieler
Harte Strafen für Prügelei nach WM-Finale
Aktualisiert am 21.08.2026 – 16:37 UhrLesedauer: 1 Min.
Nach dem verlorenen WM-Finale hatten einige argentinische Spieler und Offizielle eine Rauferei angezettelt. Jetzt gibt es für sie Konsequenzen.
Der Fußball-Weltverband Fifa greift im Fall der Prügelei nach dem Finale der Weltmeisterschaft zwischen Spanien und Argentinien hart durch. Wie der britische Ableger des TV-Senders Sky und die Zeitung „The Times“ übereinstimmend berichten wird der argentinische Spieler Leandro Paredes, der durch besonders schwere Handgreiflichkeiten aufgefallen war, von dem Verband für die Dauer von zehn Spielen gesperrt. Sein Teamkollege Nahuel Molina muss eine Sperre von sieben Spielen verbüßen. Zudem müssen beide Spieler eine Geldstrafe in Höhe von jeweils 90.000 Dollar zahlen.
- Kurz vor Saisonstart: Chaos bei Eintracht Frankfurt
- Tiefrote Zahlen: Borussia Dortmund verzeichnet Millionenverlust
Weitere Strafen wurden gegen die ebenfalls beteiligten Roberto Ayala (Co-Trainer) und Thiago Almada sowie den Spanier Gavi ausgesprochen. Während Ayala eine Sperre von drei Spielen erhält, kommen Almada und Gavi mit jeweils einem Spiel Sperre davon. Alle drei müssen darüber hinaus 30.000 Dollar Strafe zahlen.
Paredes und Gavi nach Finale im Zweikampf
Nach dem 1:0-Sieg Spaniens nach Verlängerung in East Rutherford Mitte Juli war es zu heftigen Auseinandersetzungen gekommen, die vor allem von argentinischer Seite ausgingen.
Paredes hatte sich nach Spielende zu einer Tätlichkeit hinreißen lassen. Er griff bei Rangeleien Spaniens Gavi am Leibchen, traf ihn mit der Hand im Gesicht und schubste ihn zu Boden. Zuvor hatte er Eric Garcia geschubst. Die Tumulte hatten minutenlang angedauert. Spanien hatte das Finale in der Verlängerung mit 1:0 gewonnen.
