Zwei Restaurants dicht
Massenvergiftung in Sushi-Lokalen macht 100 Menschen krank
Aktualisiert am 22.04.2026 – 14:16 UhrLesedauer: 1 Min.
Einem Gast nach dem anderen wird speiübel – am Ende erwischt es mindestens 100 Menschen. Örtliche Behörden in Schweden sind vom Ausmaß schockiert.
Mutmaßliches Gammel-Sushi hat in Schweden zu einer Massenvergiftung von Dutzenden Restaurant-Gästen geführt. „Wir stehen derzeit bei rund 100 Meldungen, und es kommen ständig neue hinzu“, sagte die Leiterin der zuständigen Umweltabteilung der Lokalzeitung „Lerums Tidning“. Etwas in diesem Ausmaß sei in den vergangenen Jahren nicht vorgekommen, hatte die Behördenleiterin schon erklärt, als die Zahl der Meldungen noch bei rund 50 lag.
Die Betroffenen klagten Berichten zufolge über massive Übelkeit. Alle hatten Essen von zwei zusammengehörenden Sushi-Restaurants in den Orten Lerum und Floda konsumiert, zwei Vororten von Göteborg. Eine mutmaßliche Restaurant-Kundin schrieb bei Facebook, sie sei so krank geworden, dass sie sogar mit einem Krankenwagen zur Rettungsstelle gebracht werden musste.
Eine Lebensmittelvergiftung steht im Raum. Die Behörden habe Proben genommen, die beiden Restaurants sind aktuell geschlossen. Bei Facebook teilten die Lokal-Verantwortlichen mit, im Augenblick sehe es so aus, als hätten sich alle Gäste an nur einem einzigen Tag, dem vergangenen Samstag (18. April), den Magen verdorben. Möglicherweise stehe die Vergiftung mit schlechtem Lachs in Verbindung. Zuletzt habe man den Lieferanten gewechselt.
Die Zeit der Schließung werde jetzt aber auch für eine gründliche Großreinigung genutzt. „Wir nehmen diese Situation sehr ernst und tun alles, um sie bestmöglich zu bewältigen“, hieß es in einem Statement.
