4. Irreführende Beschreibungen

Manche Gastgeber übertreiben bei Ausstattung, Lage oder Zustand der Unterkunft. Vor Ort fehlen dann etwa versprochene Pools, Klimaanlagen oder Meerblicke. Teilweise werden auch alte oder stark bearbeitete Bilder verwendet.

Tipp: Lesen Sie vorhandene Bewertungen genau und achten Sie dabei auf wiederkehrende Kritik.

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5. Gefälschte Bewertungen

Positive Rezensionen werden teilweise gekauft oder von Freunden und Bekannten verfasst, um das Inserat besser erscheinen zu lassen. So sollen negative Erfahrungen echter Gäste verdrängt oder versteckt werden. Besonders auffällig sind viele ähnlich formulierte Lobeshymnen in kurzer Zeit.

Tipp: Vorsicht bei ungewöhnlich überschwänglichen Bewertungen. Überprüfen Sie gegebenenfalls, ob und welche Inserate die Gäste, die Ihr Wunschobjekt bewertet haben, ebenfalls bewertet haben.

6. Betrügerische Gästeprofile

Auch Gastgeber können Opfer werden. Gefälschte Gästeprofile dienen teils dazu, Schäden zu verursachen oder Unterkünfte nicht mehr zu verlassen. In manchen Fällen kommt es sogar zu Diebstählen oder illegalen Partys. Besonders problematisch können Langzeitaufenthalte werden.

Tipp: Profile ohne Bewertungen oder mit nur sehr wenigen Informationen sollten Sie kritisch prüfen.

Anreise mit dem Rollkoffer: Auf Reisen will man auf keinen Fall einen Reinfall bei der Unterkunft erleben. (Quelle: IMAGO)

7. Kommunikation außerhalb der Plattform

Betrüger versuchen oft, Gespräche über WhatsApp, SMS oder E-Mail fortzuführen. Dadurch entfällt häufig der Schutz durch Airbnb, etwa bei Rückerstattungen oder Streitfällen. Manche Täter verschicken zudem gefälschte Zahlungslinks außerhalb der Plattform.

Tipp: Kommunizieren Sie ausschließlich über die von Airbnb angebotenen Kanäle.

8. Externe Bezahlung

Wer außerhalb der Plattform zahlt, verliert wichtige Sicherheits- und Rückerstattungsschutzrechte. Betrüger locken häufig mit angeblichen Rabatten oder niedrigeren Gebühren. Im Ernstfall kann das verlorene Geld dann oft kaum zurückgeholt werden.

Tipp: Wickeln Sie Zahlungen ausschließlich über Airbnb ab.

9. Falsche Schadensforderungen

Nach dem Aufenthalt verlangen manche Gastgeber Geld für angebliche Schäden – teils sogar mit manipulierten Bildern als „Beweis“. Gäste werden dabei oft unter Druck gesetzt, schnell zu zahlen. Manche Forderungen gehen in die Tausende Euro.

Tipp: Fotografieren Sie die Unterkunft bei Ankunft und Abreise.

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