Spezialisten rücken aus

Großer Wal treibt in der deutschen Ostsee

Aktualisiert am 13.08.2026 – 13:39 UhrLesedauer: 1 Min.

Sichtung eines Buckelwals in der Flensburger Förde (Archivbild): Ob es sich um das nun aufgefundene Tier im Greifswalder Bodden handelt, ist unklar. (Quelle: Stranded No More)

Sein Schicksal erinnert an das von Buckelwal Timmy: Erneut ist an der deutschen Ostsee ein großer Wal angespült worden. Experten rücken aus.

Im Greifswalder Bodden treibt ein möglicherweise toter Wal. Eine Expertin des Deutschen Meeresmuseums Stralsund sei auf dem Weg zur Fundstelle, um das Tier zu begutachten und festzustellen, ob es tot ist oder noch lebt, sagte eine Sprecherin.

Das Tier ist demnach rund sieben Meter lang. Um welche Walart es sich handelt, sei noch unklar, so die Sprecherin.

Zuvor mehrere Wale in der Ostsee gesichtet

In den vergangenen Tagen war immer wieder ein Wal in der Ostsee vor der deutschen und später der polnischen Küste gesehen worden. Ob es sich bei dem jetzt gefundenen Tier und bei den Sichtungen um dasselbe Tier handelt, sei bisher unklar, sagte ein Sprecher des Schweriner Umweltministeriums. Die Überlebenschancen des Tieres waren in der Vergangenheit als gering eingeschätzt worden.

Im Frühjahr war an der deutschen Ostseeküste mehrfach ein Buckelwal gestrandet. Das Timmy genannte Tier wurde in einer umstrittenen, aufwendigen Aktion in die Nordsee transportiert, wenige Tage später jedoch tot vor der dänischen Insel Anholt angespült.

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