Fortsetzung für 2027 geplant
Eine Woche länger: Plan für den Sommerdom geht auf
30.08.2026 – 17:16 UhrLesedauer: 1 Min.
Die Schausteller melden trotz wechselhaften Wetters bis zu 20 Prozent mehr Umsatz. Ob fünf Wochen künftig Standard werden, ist noch offen.
Die zusätzliche Woche beim Hamburger Sommerdom hat sich nach Angaben von Wirtschaftsbehörde und Schaustellerverband ausgezahlt. 1,7 Millionen Menschen besuchten das Volksfest, die Umsätze stiegen um 15 bis 20 Prozent. Deshalb soll der Sommerdom auch 2027 fünf Wochen dauern, berichtet das „Hamburger Abendblatt“.
In diesem Jahr hatte das Volksfest auf dem Heiligengeistfeld erstmals fünf statt der bislang üblichen vier Wochen geöffnet. Im Vorjahr waren 1,3 Millionen Besucher gezählt worden. Die zusätzliche fünfte Woche war laut Wirtschaftsbehörde ähnlich gut besucht wie die vier vorherigen.
Schaustellerpräsident Robert Kirchhecker bewertete das Ergebnis angesichts mehrerer Hitzeperioden und zahlreicher Regentage als sehr gut. Die zusätzliche Woche gebe den Schaustellern mehr Spielraum, schwächere Tage auszugleichen, sagte er dem „Abendblatt“.
Entscheidung soll nach Sommerdom 2027 fallen
Die Verlängerung ist zunächst auf zwei Jahre angelegt. Nach der zweiten fünfwöchigen Ausgabe soll laut „Abendblatt“ geprüft werden, ob das Format dauerhaft beibehalten wird.
Am vergangenen Dienstag blieb ein Kettenkarussell wegen eines Defekts stehen. 23 Fahrgäste saßen daraufhin rund drei Stunden in großer Höhe fest. Feuerwehr und Polizei waren mit zahlreichen Kräften im Einsatz, bis das Fahrgeschäft wieder auf den Boden gebracht werden konnte.
Der Winterdom beginnt am 6. November und endet am 6. Dezember. Er wird wieder im gewohnten vierwöchigen Format ausgerichtet.
