Saison beendet

Kölns Freibäder ziehen Bilanz: An diesem Tag kamen 25.000 Gäste


16.09.2026 – 14:16 UhrLesedauer: 2 Min.

Im Kölner Stadionbad genießen Badegäste bei sommerlichen Temperaturen die Freibad-Saison: Der Kölner Sommer war besonders heiß und trocken. (Quelle: IMAGO/Christoph Hardt/imago)

Rund 774.000 Menschen besuchten die Kölner Freibäder zwischen Juni und August. Die KölnBäder sind zufrieden – obwohl der Andrang im Sommer merklich nachließ.

Die Freibadsaison in Köln ist beendet. Die KölnBäder ziehen eine positive Bilanz – und melden für die wichtigsten Sommermonate deutlich mehr Besucher als im vergangenen Jahr. Auffällig ist allerdings: Trotz weiterer Hitzeperioden ließ der Andrang im Verlauf des Sommers nach.

Von Juni bis August kamen insgesamt rund 774.000 Menschen in die Kölner Freibäder. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es rund 731.000. Damit stieg die Zahl der Gäste um etwa 43.000, wie eine Sprecherin der KölnBäder auf Nachfrage der Kölner Redaktion von t-online erklärte.

Den größten Andrang gab es während der ersten ausgeprägten Hitzephase Ende Juni. Zwischen dem 24. und 29. Juni stiegen die Besucherzahlen deutlich. Der stärkste Tag des gesamten Sommers war der 27. Juni: Rund 25.000 Menschen kamen an diesem Tag in die Kölner Freibäder.

Besonders stark besucht waren die Bäder im Juni. Rund 321.000 Gäste wurden in diesem Monat gezählt, nach etwa 303.000 im Juni 2025. Im Juli kamen rund 231.000 Menschen, im Vorjahr waren es 203.000. Im August gingen die Zahlen dagegen leicht zurück: Rund 222.000 Gäste besuchten die Freibäder, nach 225.000 im August 2025.

25.000 Menschen an einem Tag in Kölns Freibädern

Eine ähnlich hohe Temperatur Mitte August führte dagegen nicht mehr zu einem vergleichbaren Ansturm. Am 14. August kamen rund 20.000 Menschen in die Freibäder, davon etwa 5.500 ins Stadionbad.

Auch insgesamt zeigt sich im Verlauf des Sommers ein deutlicher Rückgang. Das Stadionbad verzeichnete im Juni rund 82.000 Gäste, im Juli waren es noch 48.600 und im August etwa 40.000.

Rückgang an Badegästen im Verlauf des Sommers: Ferieneffekt vermutet

Nach Einschätzung der KölnBäder könnten mehrere Gründe für die Entwicklung eine Rolle gespielt haben. Während der Sommerferien seien möglicherweise viele Kölnerinnen und Kölner verreist gewesen. Denkbar sei zudem ein Gewöhnungseffekt angesichts der über längere Zeit hohen Temperaturen, wie die Sprecherin der KölnBäder weiter mutmaßte.

Bei großer Hitze könnten sich manche Menschen zudem bewusst dafür entschieden haben, zu Hause zu bleiben, statt ins Freibad zu fahren.

Ungeachtet des nachlassenden Andrangs im Hochsommer fällt die Gesamtbilanz positiv aus. Besonders zufrieden zeigen sich die KölnBäder auch mit dem Verlauf abseits der Besucherzahlen. Die Saison sei insgesamt sehr friedlich und störungsarm geblieben. Selbst an besonders heißen und stark besuchten Tagen habe es keine nennenswerten Vorfälle gegeben.

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