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Browser-Alternativen zu Chrome: Firefox, Brave, Vivaldi im Vergleich


12.05.2026 – 13:58 UhrLesedauer: 2 Min.

Google Chrome: Neben dem Browser gibt es einige Alternativen. (Quelle: imageBROKER/Valentin Wolf)

Viele surfen mit Google Chrome im Netz. Dabei gibt es heutzutage echt gute Alternativen. Aber welche lohnen sich wirklich? Ein Überblick.

Ein schneller Webbrowser darf heute auf keinem Computer fehlen. Er stellt die wichtigste Softwarekomponente für den Zugriff auf das Internet und zahlreiche Onlinedienste dar. Die meisten Nutzer verwenden Google Chrome. Wer Google nicht vertraut, findet im Netz zahlreiche Browser-Alternativen zu Chrome. Hier die Besten im Überblick.

Firefox, Vivaldi und Brave: Die Top 3 Chrome-Alternativen

Google Chrome kommt bei den Webbrowsern weltweit auf einen Marktanteil von fast 70 Prozent. Jedoch gibt es gute Alternativen, die einen besseren Datenschutz bieten und oftmals über nützliche Zusatzfunktionen verfügen. Die folgenden drei sind besonders beliebt:

  • Firefox: Dies ist der einzige der hier aufgelisteten Webbrowser, der sich auch unter der Haube stark von Chrome unterscheidet. Firefox verfügt über eine eigene Browserengine namens Quantum und ist damit komplett unabhängig von Google. Über ein reichhaltiges Ökosystem an Add-ons lassen sich viele praktische Funktionen nachrüsten. Auch Datenschutz und Privatsphäre stehen bei dem Firefox-Entwickler Mozilla ganz oben auf der Prioritätenliste.
  • Vivaldi: Vivaldi basiert mit Chromium auf derselben Codebasis wie Chrome. Das verspricht ein hohes Maß an Kompatibilität und verringert den Entwicklungsaufwand. Der Entwickler hat dafür praktische Zusatzfunktionen nachgerüstet. Das Ergebnis: Werbeblocker, E-Mail-Client und Kalender sind direkt mit an Bord, ebenso wie ein praktisches Tab-Management und eine Notiz-Funktion. Vivaldi lässt damit auch bei anspruchsvollen Nutzern kaum Wünsche offen.
  • Brave: Bei Brave ist der Ansatz ähnlich wie bei Vivaldi. Der Browser basiert auf Chromium und ergänzt die Codebasis um praktische Funktionen. Brave ist zwar im Hinblick auf den Funktionsumfang nicht ganz so vielfältig wie Vivaldi, einen starken Werbeblocker mit Schutz vor Tracking und Fingerprinting gibt es aber auch hier ab Werk. Datenschutz und Privatsphäre sind dem Entwickler besonders wichtig.

Tipp: Für alle genannten Webbrowser gibt es Add-ons, mit denen sich praktische Funktionen nachrüsten lassen. Firefox hat dafür wegen des separaten Ökosystems unter addons.mozilla.org einen eigenen Store. Nutzer von Vivaldi und Brave können aufgrund der Chromium-Codebasis den Chrome Web Store von Google nutzen und haben damit Zugriff auf alle Add-ons, die auch für Chrome verfügbar sind.

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Noch mehr Browser: Weitere Chrome-Alternativen

Die oben aufgelisteten Webbrowser sind lediglich eine Auswahl besonders beliebter Chrome-Alternativen. Doch auch der auf Windows-Systemen vorinstallierte Microsoft Edge basiert mittlerweile auf Chromium und hat damit im Vergleich zur Google-Konkurrenz keine nennenswerten Nachteile. Gleiches gilt ebenso für den norwegischen Konkurrenten Opera.

Bei Apple-Nutzern ist außerdem Safari sehr verbreitet. Dabei handelt es sich um Apples hauseigenen Browser, der auf Apple-Geräten ab Werk installiert ist und mit Webkit über eine unabhängige Browserengine verfügt – ähnlich wie bei Firefox. Wer viel Wert auf Datenschutz legt, kann zudem einen Blick auf Librewolf oder den Mullvad Browser werfen.

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