699 US-Dollar

Dell-Notebook XPS 13 fordert Apples MacBook Neo heraus


Aktualisiert am 01.06.2026 – 16:27 UhrLesedauer: 2 Min.

Das neue XPS-Notebook: Hersteller Dell greift Apples MacBook Neo zum Kampfpreis an. (Quelle: Dell)

Das neue XPS 13 rückt Dells Premiumreihe überraschend in günstigere Regionen. Damit spielt das Gerät in der gleichen Preisklasse wie das MacBook Neo.

Dell hat mit dem XPS 13 ein Notebook vorgestellt, das zum gleichen Preis wie Apples MacBook Neo erscheint. Bei Bildschirm, Tastatur und Anschlüssen bietet das Windows-Gerät sogar mehr als die Konkurrenz von Apple.

Das XPS 13 startet in den USA bei 699 US-Dollar, wie der Hersteller mitteilt. Schüler und Studenten ab 16 Jahren zahlen zum Schulstart zeitweise 599 US-Dollar. Das Einstiegsmodell hat acht Gigabyte Arbeitsspeicher und 512 Gigabyte Speicherplatz, ebenso viel wie das MacBook Neo. Bisher hatte Dell die XPS-Reihe vor allem im teureren Bereich angesiedelt.

Wo das XPS 13 mehr bietet

Im direkten Vergleich unterscheiden sich die beiden Geräte deutlich in ihrer Ausstattung, obwohl sie preislich auf demselben Niveau liegen. Das XPS 13 hat einen berührungsempfindlichen 13,4-Zoll-Bildschirm (Touchscreen) mit 2.560 mal 1.600 Bildpunkten, der seine Bildwiederholrate je nach Inhalt zwischen 30 und 120 Hertz anpasst und den in Film und Fotografie üblichen Farbraum DCI-P3 vollständig abdeckt. Das MacBook Neo arbeitet mit festen 60 Hertz und dem kleineren Farbraum sRGB.

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Die Tastatur des Dell-Geräts ist beleuchtet, die des MacBook Neo nicht. Beide USB-C-Anschlüsse des XPS 13 übertragen Daten mit bis zu 10 Gigabit pro Sekunde, beim MacBook Neo schafft das nur ein Anschluss. In einem Punkt liegt Apple vorn: Das MacBook Neo hat einen Kopfhöreranschluss, das XPS 13 nicht.

Aluminiumgehäuse und Akkulaufzeit

Das Gehäuse besteht aus Aluminium, das Notebook wiegt rund ein Kilogramm und ist 12,7 Millimeter dick. Dell bezeichnet es als das dünnste und leichteste XPS, das die Firma je gebaut habe. Der Akku hat 52 Wattstunden, laut Hersteller reicht das für bis zu 17 Stunden Videostreaming. In der einfachsten Ausstattung arbeitet ein Einsteigerprozessor von Intel. Stärkere Modelle mit bis zu 32 Gigabyte Arbeitsspeicher und bis zu einem Terabyte Speicherplatz folgen nach dem Marktstart.

Dell XPS 13: Touchscreen, 120 Hz, beleuchtete Tastatur – mehr als Neo fürs gleiche Geld. (Quelle: Dell)

Den schnelleren Anschluss Thunderbolt 4 gibt es nur bei den teuren Varianten. Hinzu kommen der Funkstandard Wi-Fi 7, vier Lautsprecher und Windows als Betriebssystem. Eine Kamera mit Gesichtserkennung für die Windows-Anmeldung ist eingebaut. Das Gehäuse gibt es in zwei Farbvarianten, einem helleren Silber und einem dunkleren Grau, die Dell Sky und Storm nennt.

Dells Haltung zum MacBook Neo

Direkt vergleichbar sind die beiden Geräte vor allem in der 699-Dollar-Konfiguration, da beide Modelle in dieser Preisklasse ähnliche Spezifikationen bieten. Während Apple das MacBook Neo ausschließlich in einfacheren Ausführungen anbietet, stellt Dell mit dem XPS 13 auch Varianten mit höherer Leistung und mehr Speicher zur Verfügung. Bei der Vorstellung sagte Dells Betriebschef Jeff Clarke, die Entwicklung habe früher begonnen; Apples Vorstellung des MacBook Neo habe keine Änderungen an der Hardware ausgelöst.

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