Waldbrand im Hohen Venn

Feuerwehr in Monschau fährt Einsatz zurück

Aktualisiert am 16.08.2026 – 12:45 UhrLesedauer: 1 Min.

Wegen einer erwarteten Belastung durch Rauch wird den Einwohner von drei Ortsteilen von Monschau geraten, ihre Häuser zu verlassen. (Quelle: Max Lametz/dpa/dpa-bilder)

Ein großer Waldbrand breitet sich in Belgien immer weiter aus. Das hat nun Konsequenzen für Bewohner in einer grenznahen Stadt in der Eifel.

Die Gefahrenlage in Monschau an der belgischen Grenze hat sich nach Einschätzung der Feuerwehr entspannt. „Wir fahren zurück“, sagte Einsatzleiter Philipp Krüger der dpa am Morgen. Bereits in der Nacht sei ein Großteil der rund 90 Einsatzkräfte abgezogen worden. „Aktuell sind wir noch mit 20 Personen auf Reserve vor Ort.“

Ein Waldbrand im belgischen Hohen Venn ist bis nahe an die deutsche Grenze vorgerückt. Die Stadt Monschau hatte rund 5.000 Bewohner der Ortsteile Kalterherberg und Mützenich am Samstag vorsorglich aufgefordert, sich auf eine mögliche Evakuierung vorzubereiten. Die Stadt liegt etwa zwei Kilometer von der Grenze entfernt. Laut einem Feuerwehrsprecher soll die Evakuierungswarnung jedoch voraussichtlich in Kürze wieder aufgehoben werden.

Man beobachte die Brand-Entwicklung weiter ganz genau und werde im Notfall angemessen reagieren und die Kräfte bei Bedarf wieder verstärken. Seit der Nacht habe sich die Feuerfront aber nicht mehr weiter auf Monschau zubewegt.

Lage im Hürtgenwald hat sich „deutlich entspannt“

Allerdings können die Menschen im Hürtgenwald vorsichtig aufatmen. Die Lage habe sich „deutlich entspannt“, teilte der Kreis am Abend mit. Befürchtungen, eine Gewitterfront mit Böen könnte das Feuer neu entfachen, hätten sich nicht bewahrheitet.

Zuletzt waren bis zu 1.800 Einsatzkräften an der Löschung beteiligt.

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