Plötzlich wieder Fußball

13 Jahre nach Rückzug: Neuer Job für St. Pauli-Ikone

09.06.2026 – 12:46 UhrLesedauer: 2 Min.

Drochtersen holt sich Kompetenz an Bord: Präsident Rigo Gooßen (r.) und Sportdirektor Sören Behrmann (l.) begrüßen Holger Stanislawski. (Quelle: SV Drochtersen/Assel)

Seit 2013 war Holger Stanislawski nicht mehr im Fußball aktiv. Nun übernimmt die Vereinsikone des FC St. Pauli überraschend eine neue Aufgabe.

Fast zwei Jahrzehnte lang prägte Holger Stanislawski die Geschichte des FC St. Pauli. 13 Jahre nach seiner letzten Anstellung meldet sich die Ikone der „Kiezkicker“ zurück im Fußball. Künftig berät Stanislawski den ambitionierten Regionalligisten SV Drochtersen/Assel. Der Verein aus dem Landkreis Stade will den Aufstieg in die 3. Liga schaffen.

„Wir sind stolz, ihn an unserer Seite zu haben“, sagte Vereinspräsident Rigo Gooßen und bestätigte damit einen Bericht der „Bild“. „Dass jemand mit seiner Erfahrung und seinem Hintergrund Lust auf unser Projekt hat, zeigt, was hier in den vergangenen Jahren entstanden ist.“

Ex-HSV-Profi Steinmann spielt für Drochtersen

In der abgelaufenen Saison wurde Drochtersen/Assel Vizemeister, lag allerdings 13 Punkte hinter Meister und Aufsteiger SV Meppen. Im Kader steht unter anderem der frühere HSV-Profi Matti Steinmann (neun Bundesligaspiele). Spielmacher Jannes Wulff schoss Osnabrück 2023 zum Aufstieg in die 2. Bundesliga.

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In den vergangenen Jahren hatte sich Holger Stanislawski hauptsächlich um seinen Supermarkt gekümmert, den er in Hamburg gemeinsam mit dem Ex-HSV-Profi Alexander Laas führt. Nach Angaben des Vereins verbindet Stanislawski und Gooßen bereits eine geschäftliche Zusammenarbeit.

Die längste Zeit seiner Karriere trug der 56-Jährige die Farben Braun und Weiß. Stanislawski arbeitete insgesamt 18 Jahre für den FC St. Pauli – als Spieler, Sportlicher Leiter und Trainer. Als Profi stieg er 2001 mit den Hamburgern in die Bundesliga auf. 2010 führte er den Kiezclub als Trainer zurück in die höchste Spielklasse. Später trainierte der gebürtige Hamburger die TSG 1899 Hoffenheim und den 1. FC Köln, ehe er sich 2013 aus dem Profigeschäft zurückzog.

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