Nach zehn Monaten

Ex-„Tagesschau“-Sprecher Constantin Schreiber hat gekündigt


30.07.2026 – 16:10 UhrLesedauer: 2 Min.

Constantin Schreiber: Bis Mai 2025 moderierte er die „Tagesschau“. (Quelle: IMAGO/Christoph Hardt)

Erst im vergangenen Jahr verließ Constantin Schreiber die ARD. Nun steht für den 47-Jährigen erneut eine Veränderung an.

Constantin Schreiber arbeitete über acht Jahre bei der ARD und wurde währenddessen auch eine feste Größe in der „Tagesschau“: Rund vier Jahre lang sprach er immer wieder die 20-Uhr-Hauptausgabe der Sendung. Im Mai 2025 war dann aber Schluss. Der Moderator verließ die „Tagesthemen“ und die ARD. Im Herbst 2025 wechselte er zum Axel-Springer-Verlag – dem er jetzt ebenfalls den Rücken kehrt.

Bei Instagram veröffentlichte der 47-Jährige ein Video, in dem er die Veränderung verkündet. „Ich habe mich schon vor einiger Zeit, vor ein paar Monaten, entschieden, künftig neue Wege zu gehen“, sagt er dort. Er werde sich zum Ende des Jahres von Axel Springer verabschieden und dann im kommenden Jahr 2027 eine neue Aufgabe annehmen. Ein Sprecher des Medienkonzerns bestätigte dpa auf Anfrage die Personalie.

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„Veränderung im Beruf ist immer gut“

Unter dem Video gibt Constantin Schreiber noch ein paar mehr Details: „Ich habe bereits vor ein paar Monaten bei Axel Springer gekündigt.“ Es sei „eine interessante und spannende Erfahrung“ gewesen, „bei der ich viel erleben durfte in einer Zeit großer nationaler und internationaler Umbrüche“. Außerdem ergänzt er: „Ich glaube daran, dass Veränderung im Beruf immer gut ist, um weiter zu wachsen – unabhängig davon, wie sehr man im Job schon angekommen ist.“

Constantin Schreiber hatte im September 2025 seinen Job bei dem Medienkonzern gestartet und zunächst aus Tel Aviv und New York über die Region Naher Osten sowie internationale Brennpunkte berichtet. Im April hatte das Unternehmen mitgeteilt, dass er sich künftig stärker auf Podcast-Formate konzentriere und aus familiären Gründen von Deutschland aus arbeite. Seine Stammredaktion bei Axel Springer ist die Zeitung „Welt“.

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