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„Es: Welcome to Derry“: Die Serie wird zum Stephen King Multiversum


22.09.2026 – 16:00 UhrLesedauer: 2 Min.

Clara Stack: In Derrys Prequel spitzt sich das Böse zu. (Quelle: IMAGO/Supplied by LMK/imago)

Stephen Kings Romane wurden oft verfilmt. Mit „Es: Welcome to Derry“ bekommt der ursprüngliche Roman eine Vorgeschichte.

Die Serie verspricht Horror im Serienformat und spielt vor den Ereignissen des Romans „Es“. Doch nicht nur Pennywise sorgt in Derry für Schrecken – die Macher greifen auf weiteres Material aus Kings Werk zurück.

Darum geht es in „Es: Welcome to Derry“

1962 wird die Stadt Derry von grausamen Ereignissen erschüttert. Kinder verschwinden, die Bewohner leben in Angst, und Gewalt liegt in der Luft. Ein Afroamerikaner gerät unter Verdacht, die Vorfälle ausgelöst zu haben, und rassistische Übergriffe eskalieren.

Während die Stadt im Chaos versinkt, sucht das Militär nach der wahren Ursache des Bösen: Pennywise, die Kreatur, die unter Derry haust. Doch das Militär verfolgt eigene Pläne – es will Pennywises Kräfte nutzen, um im Kalten Krieg die Oberhand zu gewinnen.

So sehenswert ist „Es: Welcome to Derry“

Die erste Staffel der Horrorserie startete 2025 und fand großen Anklang. Auf der Filmdatenbank „IMDb“ erhielt sie 7,9 von zehn Punkten, bei der Bewertungsplattform „Rotten Tomatoes“ vergaben Kritiker 81 und Zuschauer 82 Prozent. Eine zweite Staffel ist bereits bestätigt.

Die erste Staffel von „Es: Welcome to Derry“ ist bei HBO Max im Stream verfügbar.

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Prequel im Serienformat

Die Serie basiert auf Stephen Kings Kultroman „Es“, einem Klassiker des Horror-Genres. Der Stoff wurde bereits mehrfach verfilmt, zuletzt mit den Kinofilmen „Es“ (2017) und „Es Kapitel 2“ (2019). „Es: Welcome to Derry“ dient als Prequel zu diesen Filmen und eröffnet eine neue Perspektive auf die Geschichte des unheimlichen Clowns Pennywise.

Crossover zu weiteren Stephen King Klassikern

Neben „Es“ hat Stephen King zahlreiche weitere Kultromane geschrieben. Die Serie konzentriert sich zwar nur auf die Figuren und Ereignisse aus „Es“, dazu kommen aber auch Anspielungen auf andere Werke.

So taucht Dick Hallorann auf, der Koch mit telepathischen Fähigkeiten aus „Shining“. Seine Vergangenheit wird in der Serie beleuchtet. Auch Symbole und Elemente aus „Der dunkle Turm“ finden sich wieder. Weitere Verbindungen, etwa zur psychiatrischen Anstalt Juniper Hill, sind subtiler, aber für aufmerksame Fans erkennbar.


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