„Waren nicht überzeugt“
Daran scheiterte der Bayern-Wechsel von Lennart Karl fast
16.10.2026 – 22:00 UhrLesedauer: 2 Min.
Beim FC Bayern München hat sich Lennart Karl mittlerweile in der ersten Mannschaft etabliert. Fast wäre er jedoch gar nicht beim deutschen Rekordmeister gelandet.
Jungstar Lennart Karl wäre fast nicht beim FC Bayern München gelandet. Der Grund: „Meine Eltern waren nicht so überzeugt davon, vor allem meine Mutter nicht“, sagte Karl im Interview mit Dazn. Bei ihm selbst stand die Entscheidung jedoch von Beginn an fest: „Ich habe einfach von Anfang an gesagt, als Bayern kam und ich mir das erste Mal den Campus angeschaut habe: Ich will da hingehen. Ich mache das. Ich ziehe das durch.“
Karl wechselte im Sommer 2022 von der SV Viktoria Aschaffenburg in die Jugend des deutschen Rekordmeisters. Seit der vergangenen Saison ist er fester Bestandteil der A-Mannschaft und stieg mittlerweile sogar zum Nationalspieler auf.
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„Meine Eltern waren jetzt nicht so auf meiner Seite. Ich hatte noch ein paar andere Angebote“, verriet Karl über den komplizierten Wechselprozess. „Aber ich habe gesagt: Ich mache das! Und dann bin ich mit 14 ausgezogen ins Internat“, so Karl weiter. Der Grund für seine Überzeugung: „Ich war schon immer Bayern-Fan“, verriet der 18-Jährige. Seine Eltern hätten schließlich zugestimmt.
„Hatte ein bisschen Heimweh“
Speziell die Anfangszeit in München war jedoch alles andere als einfach: „Die ersten zwei Wochen hatte ich schon ein bisschen Heimweh“, sagte Karl. „Aber dann habe ich die Jungs im Internat kennengelernt und dann ging es eigentlich ganz schnell. Wir waren jeden Tag zusammen, haben jeden Tag Fußball gespielt und es war eine sehr, sehr coole Zeit dort“, schwärmte Karl.
Mittlerweile kommt Karl schon auf 47 Spiele für den FC Bayern, erzielte dabei zehn Tore und bereitete weitere elf Treffer vor. Im Sommer unterschrieb er einen Vertrag bis 2029. Doch der Erfolg hat für ihn auch Schattenseiten: „Ich würde ab und zu schon gerne unbekannt sein“, gab Karl zu. „Wenn ich mit meinen Jungs oder meiner Familie in die Stadt gehe, um was zu essen, wird man immer erkannt. Es gab noch keinen Tag, an dem ich kein Foto machen musste“, erklärte er. „Aber das gehört natürlich beim Job dazu und ich gehe damit auch sehr gut um“, schränkte er ein.
