Wetterwarnungen des DWD
Fast ganz Deutschland leuchtet lila
20.06.2026 – 13:17 UhrLesedauer: 2 Min.
Deutschland steht unter einer Hitzeglocke: Vielerorts klettern die Werte auf 32 bis 38 Grad. Der DWD warnt in weiten Teilen des Landes vor extremer Hitzebelastung.
Deutschland glüht unter einer ausgedehnten Hitzewelle. Eine Hitzeglocke über Mittel- und Westeuropa mit außergewöhnlich hohen Temperaturen bestimmt hierzulande weiterhin das Wetter. Die Hitze belastet nahezu das ganze Land: Die Temperaturen steigen am Samstag verbreitet auf 32 bis 38 Grad. Nur an den Küsten bleibt es bei auflandigem Wind etwas kühler. Dazu ist es vielerorts schwül, was die gefühlte Belastung zusätzlich erhöht.
Der DWD hat entsprechende amtliche Warnungen erlassen. In Gebieten, die in einem dunklen Lila eingefärbt sind, gelten Warnungen vor „extremer Hitze“ – mehrheitlich bis 19 Uhr am Samstag. Hitzebelastung kann für den menschlichen Körper gefährlich werden und zu einer Vielzahl von gesundheitlichen Problemen führen, warnt der DWD. Die Empfehlung der Wetterexperten: „Vermeiden Sie nach Möglichkeit die Hitze, trinken Sie ausreichend Wasser und halten Sie die Innenräume kühl.“
Der dritte Tag der Warnsituation in Folge
Mit einer zusätzlichen Belastung aufgrund verringerter nächtlicher Abkühlung ist insbesondere im dicht bebauten Stadtgebieten zu rechnen: etwa in München, Regensburg, Stuttgart, Mannheim, Darmstadt, Mainz oder Heidelberg. „Die Hitze wird alte und pflegebedürftige Menschen extrem belasten“, warnt der DWD.
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In den hell lila eingefärbten Regionen gelten amtliche Hitzewarnungen der ersten Stufe. Diese hat der DWD für die Südhälfte Deutschlands bereits bis zum Sonntag 19 Uhr ausgedehnt. Der 21. Juni wird der dritte Tag der Warnsituation in Folge sein, betonen die Meteorologen.
Gewitter und Unwetter begleiten Hitzewellen
Gleichzeitig ziehen kräftige Gewitter auf, vereinzelt drohen Unwetter. Möglich sind heftiger Starkregen, Hagel und orkanartige Böen. Am Samstagnachmittag rechnet der DWD im Osten Deutschlands mit Starkregen bis 25 Liter pro Quadratmeter binnen einer Stunde, Sturmböen zwischen 70 und 85 km/h und kleinkörnigem Hagel. Kleinräumig seien auch Unwetter durch Starkregen bis 40 Liter pro Quadratmeter nicht ausgeschlossen.
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