Wetter teilt Deutschland in zwei Hälften

Amtliche Warnungen in mehr als 120 Kreisen


Aktualisiert am 03.07.2026 – 10:01 UhrLesedauer: 2 Min.

Die DWD-Warnkarte am Freitag: Die Warnungen gelten bis zum Abend. (Quelle: DWD)

Im Norden bestimmt ein Tief über dem Ostseeraum das Wetter; im Süden der Ausläufer eines Azorenhochs. In vielen Regionen gelten Warnungen des DWD.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt am Freitag in mehr als 120 Landkreisen und Städten amtlich. Betroffen ist die gesamte Nordosthälfte, teils gilt Warnstufe 2 von 4 (Orange). Bis zum Freitagabend muss hier mit Sturmböen gerechnet werden. Der DWD warnt: „Gefahr durch einzelne herabstürzende Äste und umherfliegende Gegenstände.“

In der orange eingefärbten Zone liegen etwa Bremerhaven, Hamburg, Flensburg, Kiel, Lübeck, Rostock, Schwerin, Berlin und Frankfurt an der Oder. Südlich davon gilt Warnstufe 1 von 4 (Gelb).

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In der gelben Zone liegen etwa Bremen, Hannover, Bielefeld, Magdeburg, Leipzig, Cottbus und Zittau. Die Warnungen hat der DWD zunächst bis Freitagabend ausgerufen, teils gelten sie bis 22 Uhr.

Bis zu 33 Grad: Im Süden steigen die Temperaturen

Verursacher ist ein Tief über dem Ostseeraum, das auch in den kommenden Tagen das Wetter im Norden und Osten bestimmen wird. Es lenkt subpolare Luft nach Deutschland und bringt Wolken, Regenfälle, teils kräftigen Wind und eher verhaltene Temperaturen – für Samstag sagt der DWD Höchstwerte zwischen 19 und 24 Grad voraus. Ab Sonntag ziehen starke Gewitter auf, am Dienstag wird den Experten zufolge auch die Mitte von Gewittern getroffen.

Der Süden liegt hingegen im Einflussgebiet des Ausläufers eines Azorenhochs. Höchstwerte am Freitag im Südwesten und Süden 24 bis 28 Grad, am Samstag klettern die Werte örtlich auf bis etwa 30 Grad, Sonntag könnten 31 Grad erreicht werden und Montag örtlich sogar 33 Grad am Oberrhein.

Das heißt: Die Menschen im Süden müssen erneut mit einer Hitzewelle rechnen – wenn auch vorerst nicht mit einer so starken wie der vergangenen. Laut verbreiteter Definition ist eine Hitzewelle erreicht, wenn an einem Ort mindestens drei Tage hintereinander wenigstens 30 Grad gemessen werden.

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