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Eines der ältesten Häuser Dresdens: Jägerhof ist einen Ausflug wert


Aktualisiert am 23.05.2026 – 19:55 UhrLesedauer: 2 Min.

Museum für Sächsische Volkskunst im Jägerhof Dresden (Archivbild): Seit Anfang des 17. Jahrhunderts steht das Gebäude in Neustadt. (Quelle: Gabriele Hanke via www.imago-images.de/imago)

Einst Jagdschloss, heute Kulturdenkmal: Der Jägerhof in Dresden zählt zu den ältesten Gebäuden der Stadt und fasziniert Besucher mit historischer Architektur.

Die meisten Dresdner werden wohl schon mindestens einmal daran vorbeigelaufen sein: Der Jägerhof ist eines der ältesten Gebäude der Landeshauptstadt und beherbergt heute viele wertvolle Kunstwerke.

Doch für die längste Zeit seines Daseins diente das im 16. Jahrhundert erbaute Denkmal als kleines Jagdschloss für die Kurfürsten. Im Jahr 1617 wurde es nach 50 Jahren Bauzeit fertiggestellt – mit drei markanten Türmen, die miteinander verbunden sind. Erst im Laufe des 18. Jahrhunderts verlor das Gebäude an Bedeutung, andere Schlösser wie das in Moritzburg oder Hubertusburg erhielten den Vorrang.

Bombenangriff 1945: Beide Stockwerke brennen aus

Im Jahr 1913 zog das Museum für Sächsische Volkskunst in die Räume des Jägerhofs. Bei den Bombenangriffen während des Zweiten Weltkriegs am 13. Februar 1945 brach in den oberen Stockwerken Feuer aus – sie brannten vollständig aus.

Der Jägerhof (Archivbild): Hier befindet sich auch die Puppentheatersammlung. (Quelle: Olaf Döring via www.imago-images.de/imago)

In der Nachkriegszeit war der Jägerhof das erste der Dresdner Museumsgebäude, das wieder aufgebaut und restauriert wurde. 1950 konnte die Wiedereröffnung gefeiert werden. Neben dem Museum befindet sich in den Räumen auch eine der weltweit größten Puppentheatersammlungen.

So erreichen Dresdner den Jägerhof

Das Museum für Sächsische Volkskunst hat von Freitag bis Sonntag, jeweils von 10 bis 17 Uhr, geöffnet. Der reguläre Eintrittspreis liegt bei 5 Euro, ermäßigt kostet es 4 Euro. Auch Führungen und Rundgänge werden angeboten.

Den Jägerhof und das Museum erreichen Ausflügler mit den Tramlinien 3,7,8 und 9 bis zur Haltestelle Neustädter Markt. Von dort sind es nur wenige Gehminuten bis zum Gebäude. Autofahrer können kostenpflichtig auf einem der zwei gegenüberliegenden Parkplätze halten.

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