Im Stream

Für diesen Film komponierte ein Oscar-Preisträger die Musik


30.09.2026 – 12:13 UhrLesedauer: 2 Min.

„Mein Name ist Nobody“: Terence Hill spielt als namenloser Revolverheld. (Quelle: Rights Managed via www.imago-images.de/imago)

Die Italo- und Spätwestern der 1970er-Jahre bestechen durch Härte und raue Helden. „Mein Name ist Nobody“ bringt zudem Humor in das Genre.

Wenige Worte, heiße Colts: Der klassische Spätwestern vertraute auf atmosphärische Bilder und starke Schusswechsel, um das Gleichgewicht zwischen Recht und Ordnung aufrechtzuerhalten. Sergio Leone legte mit Klassikern wie „Spiel mir das Lied vom Tod“ oder „Für eine Handvoll Dollar“ die Messlatte für grimmige Outlaws Ende der 1960er-Jahre an.

Regisseur Tonino Valerii entschied sich mit „Mein Name ist Nobody“ gegen die üblichen Konventionen des Genres.

Darum geht es in „Mein Name ist Nobody“

Er war ein Held und eine Legende: Jack Beauregard (Henry Fonda) erarbeitete sich seinen Ruf als echter Cowboy in zahlreichen Schießereien. Doch die Jahre sind an dem einstigen Raubein nicht spurlos vorbeigezogen. Schlechte Augen und ein unruhiges Händchen machen Jack zu schaffen. Sein Wunsch, das Land zu verlassen und sich zur Ruhe zu setzen, wird mit jedem Tag stärker.

Allerdings ändert die Bekanntschaft mit dem Fremden Nobody (Terence Hill) ungewollt Jacks Plan. Als großer Bewunderer von Jacks Talenten und Fähigkeiten will Nobody um jeden Preis verhindern, dass sein Idol das Land verlässt. Ein letztes Mal will er, dass sich Jack beweist und im Kampf gegen die wildesten Cowboys des Landes antritt.

Wie sehenswert ist „Mein Name ist Nobody“?

Was „Mein Name ist Nobody“ auszeichnet, ist das Spiel mit den Westernregeln und der gleichzeitige Abgesang auf die gute alte Zeit. Die Kritiker der Filmseite „film-rezensionen.de“ sagen:

„Die Helden von einst, wie Beauregard, sind im Aufbruch begriffen und Relikte einer Zeit, in der die Prärie noch offen und voller Möglichkeiten war. Interessanterweise ist der Rückzug in die „Alte Welt“ der Ausweg aus der eigenen Legende, die zu einer Falle geworden ist.“

Von dem internationalen Bewertungsportal gibt es für „Mein Name ist Nobody“ eine seltene Wertung: Die Presse spricht sich mit 100 Prozent für den Film aus, dem das Publikum mit 83 Prozent zustimmt. Die Filmdatenbank „IMDb“ unterstreicht diese Meinung mit 7,3 von 10 möglichen Sternen.

Aktuell steht der Western bei dem Prime-Video-Zusatzchannel Filmlegenden im Abo im Stream zur Verfügung. Alternativ kann der Film bei Magenta TV geliehen und gekauft werden.

Noch kein Abonnent? Das ganze Paket an Streamingdiensten können Sie auch bei Magenta bekommen. Mit Magenta TV erhalten Sie Disney+, Netflix, RTL+, Apple TV, Dazn, Paramount+ und WOW zum Vorteilspreis in einem Abo.

Klangteppich vom Meister des Western-Soundtracks

Neben Henry Fonda und Terence Hill, die vor der Kamera für sehenswerte Actionszenen sorgen, holte sich Regisseur Tonino Valerii einen Oscar-prämierten Komponisten für die musikalische Untermalung ans Set.

Share.
Die mobile Version verlassen