Diese Produkte werden 2026 günstiger

Experten rechnen aus

Lidl und Aldi: Welche Artikel 2026 preiswerter werden


11.01.2026 – 11:16 UhrLesedauer: 2 Min.

Aldi Süd und Lidl-Schild in direkter Nachbarschaft zueinander (Symbolbild): Beide Discounter wollen als Preisführer gelten. Aber gehen dadurch wirklich die Preise nach unten? (Quelle: IMAGO/imago)

Bei Aldi und Lidl kommen deutsche Verbraucher günstiger zu Lebensmitteln als anderswo. Teurer als je zuvor ist es laut Experten dennoch.

Der Preiskampf zwischen Aldi und Lidl geht auch 2026 weiter. Beide Discounter wollen als günstigste Adresse für den Wocheneinkauf gelten. Für viele Kunden bedeutet das jedoch in diesem Jahr nur wenig Entlastung. Denn günstig bleiben vor allem Eigenmarken – Markenartikel bleiben teuer oder legen sogar weiter zu, wie das Branchenblatt „Lebensmittel Zeitung“ berichtet.

Aldi startet demnach mit neuen Preissenkungen ins Jahr und macht rund 40 Produkte billiger. Darunter sind Alltagswaren wie Reis, Brötchen oder Schweinefleisch. Der Rivale Lidl halte dagegen und werbe offensiv mit seiner Rolle als Preisführer. Als Argumente nennt das Unternehmen effiziente Abläufe und eine gezielte Sortimentsauswahl.

Wie eine regelmäßige Preiserhebung von Discount-Artikeln der „Lebensmittel Zeitung“ jetzt zeigt, kommen die Erleichterungen im Alltag der Verbraucher aber kaum an. Kein einziger von dem Blatt erfasster Markenartikel sei heute günstiger als vor einem Jahr. Sinkende Preise gäbe es fast ausschließlich bei Eigenmarken, begünstigt durch niedrigere Rohstoffkosten.

Ein paar Beispiele: Olivenöl kostet im Discount zwar rund 80 Cent weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig wurden Eigenmarken bei Schokolade, Fleisch oder Kaffee teurer. Das Glas Nutella (450 Gramm) kostete am 4. Januar 2025 laut der Marktexperten 3,49 Euro, ein halbes Jahr später war es auf 3,79 Euro gestiegen und verharrt bis heute auf diesem Preis.

Auffällig sei, dass Eigenmarken zwar im Vergleich zu Markenartikeln immer noch die günstigere Variante im Verkaufsregal sind. Aber auch sie sind mittlerweile so teuer, wie noch vor Jahresfrist der vergleichbare Markenartikel.

Ein Beispiel dafür: Mit 7,59 Euro liegt Aldis Kaffee „Unser Bester“ nur knapp unter dem Preis, den das Markenprodukt Jacobs Krönung Anfang 2025 pro Kilo (7,99 Euro) kostete.

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